Eher untypisch für die Abendveranstaltungen im belgischen Mons-Ghlin gab es am Montag keinen deutschen Volltreffer. Wenn schon nicht über einen Sieg, durfte man im deutschen Lager dann zumindest über zwei „Podestplätze“ jubeln. Beide Male zeichnete der Weilerswister Trainer Christian von der Recke verantwortlich.
Direkt zum Auftakt belegte der Oasis Dream-Sohn Comparative unter Alexander Pietsch in einem mit 8.000 Euro dotierten Handicap über 1500 Meter hinter dem in Deutschland bestens bekannten Barbados Bob den Ehrenplatz, bevor gut zwei Stunden später North Germany, ein Monsun-Sohn, in einem 4.000er-Altersgewichtsrennen über 2100 Meter unter Zoe Pfeil auf dem gleichen Rang den Zielpfosten passierte. Überlegener Sieger in dieser Prüfung: Der heiße 14:10-Favorit Lugano unter Stephen Hellyn. Die restlichen hierzulande trainierten Starter blieben unplatziert.
Für Champion Filip Minarik, der erstmals seit dem 28. Dezember des vergangenen Jahres wieder in den Sattel stieg, war ein vierter Platz auf der von Toon van den Troost vorbereiteten Sonic Rainbow das beste Ergebnis. Um Jahressieg Nummer eins unter Dach und Fach zu bringen, bieten sich dem in Köln lebenden Jockey dann gleich am Mittwoch schon die nächsten Gelegenheiten. Im französischen Compiegne wird er sich zweimal für Trainerin Hella Sauer in den Sattel schwingen.












