In Deutschland hat er sich längst den Namen ‚Mr.Superhandicap‘ verdient. Sei es in Berlin oder Baden-Baden, die höchst dotierten Handicaps der Saison wanderten stets an den Stall von Mario Hofer. Bei dem guten Lauf wollte der Krefelder Trainer nun auch im englischen Newmarket seine Hände nach den Handicap-Goldtöpfen ausstrecken.
Mit Combat Zone (T. Hellier) und Ideology (T. Queally) schickte er zwei bewährte Könner in das Betfred Cambridgeshire Handicap. Die über 1800 Meter führende Prüfung war mit 160.000 GBP dotiert, viel mehr gab es auch nicht in den an diesem Tag ebenfalls ausgetragenen Gruppe I-Rennen zu gewinnen.
Bei soviel Geld schläft aber auch die Konkurrenz nicht, für deutsche Verhältnisse unvorstellbare 32 Teilnehmer waren angetreten.
Nach einem frühen Ausreißversuch kam Prince of Johanne aus dem Stall von Tom Tate unter dem Auszubildenden John Fahey als sicherer Sieger über die Linie, während dahinter der Kampf um die zu vergebenden fünf Platzgelder entbrannte. Hierfür kamen die Pferde dicht geschlossen ein, auch Ideology war dafür nicht weit geschlagen, ging als neunter aber ebenso leer aus wie Combat Zone, der auf dem 18. Platz landete.












