Auch am Samstag, beim vierten Renntag des Riviera-Meetings in Cagnes-sur-mer wurde es nichts mit dem ersten Treffer für den Mülheimer Trainer Werner Baltromei. Der von dem Frankreich-Experten trainierte Vierjährige Titan War (Koen Clijmans) hatte es in einem Altersgewichtsrennen über 2400 Meter (25.000 Euro) aber auch von Hause aus sehr schwer.
Denn im siebenköpfigen Feld befanden sich einige sehr starke Gegner. So kam der War Blade-Sohn ohne Chance auf mehr auch nur auf den sechsten Rang.
Der aus der Filiale von Sid-Ali Ghoumrassi für den Stall Lindenfeld aufgebotene Paarl trat in einem Verkaufsrennen über 1600 Meter unter Dominique Boeuf als Vorjahressieger an, vermochte aber keine Akzente zu setzen. Dagegen mischte Global Dream (Romain Perruchot), erstmals für Besitzer Bernard Lorentz startend, lange mit und war als Fünfter nur ganz knapp für den Sieg geschlagen.
Gewonnen wurde das Rennen von dem ehemaligen Hofer-Schützling Famous (82:10), der unter Gaetan Masure auf der Linie hauchdünn im Vorteil war. Bereits in der letzten Woche hatte Famous, der inzwischen von Cedric Boutin trainiert wird, ein Handicap auf der Sandbahn in Deauville gewonnen.
In Ascot gewann dafür die aus deutscher Zucht stammende United (Trainerin Lucy Wadham, Jockey Dominic Elsworth) das Warfield Mares‘ Hurdle, ein Gruppe II-Hürdenrennen über 4800 Meter, das mit 50.000 Pfund dotiert war. Die vom Gestüt Norina gezogene Desert King-Tochter gewann überlegen als 20:10-Favoritin mit fünf Längen Vorsprung.
Einen Listen-Erfolg für die deutsche Zucht gab es zudem noch im irischen Naas, wo der vom Gestüt Ebbesloh gezogene Lomitas-Sohn Aitmatov unter Paul Carberry das Limestone Lad-Hurdle über 3800 Meter als 26:10-Favorit leicht gewann.
Eine ausgezeichnete Leistung bot bei seinem zweiten Start in England auch der früher von Peter Schiergen trainierte Amore Mio. Der aus Ittlinger Zucht stammende Wallach kam als 410:10-Außenseiter in einem Novices‘ Hurdle in Ascot auf einen guten zweiten Platz.










