Strahlender Sonnenschein und 19 Grad sind für den Sonntag im Badischen angekündigt und daher ist in Mannheim mit großem Zuschauerzuspruch zu rechnen (Zum Tagemarkt). Im Zentrum der Acht-Rennen-Karte steht das 114. Große Heinrich Vetter-Badenia-Jagdrennen, für das mit Kazzio einer der absoluten Stars der Szene Richtung Baden-Württemberg reist (Zum Rennen). Aber auch das Rahmenprogramm kann sich sehen lassen. Ein Ausgleich II, ein Ausgleich III und mehrere interessante Prüfungen, in denen mit Kolonel sogar ein Gruppesieger gesattelt wird. Der erste Start ist für 14:00 Uhr vorgesehen.
Pavel Vovcenkos Kazzio gilt als Deutschlands bestes Hindernispferd. Der neunjährige Königstiger-Nachkomme, der im Jahr 2015 Italiens wichtigste Steeplechase, den Gran Premio Merano, gewonnen hat, kommt nun aber aus einer langen Pause seit Juli des vergangenen Jahres, wenn er am Sonntag – sicher als Favorit – für die mit 15.000 Euro dotierte und über 4200 Meter führende 114. „Badenia“ aufcantern wird. Die Pause wird er sicherlich nicht freiwillig eingelegt haben, aber laut seinem Trainer ist der Badenia-Zweite aus dem Jahr 2013 nun wieder vollkommen gesund und topfit.
Dies vorausgesetzt, sollte der Vovcenko-Schützling unter seinem ständigen Reiter und amtierenden Hindernis-Champion Cevin Chan in dieser Listenprüfung ganz weit vorne landen. Eine, die ihm gefährlich werden könnte, ist Sascha Smrczeks Belle Et Riche. Die sechsjährige Soldier Of Fortune-Stute kommt aus schweren Aufgaben in der französischen Hindernishochburg Auteuil und verfügt daher über genügend Kondition. Auch ihre Klasse hat sie dort schon mehrfach in anspruchsvollen Aufgaben unter Beweis gestellt.
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