Das war ein echtes Herzschlagfinale, was die Protagonisten den Zuschauern im Hauptrennen der Samstagsveranstaltung, einem Ausgleich III über 2300 Meter, in Neuss da geboten hatten. Mit dem berühmten letzten Galoppsprung schnappte die von Werner Glanz für Darius Racing trainierte Kashmar auf der Linie zu. Unter Robin Weber kam die vierjährige Samum-Tochter erst nur schwer auf die Beine und folgte zunächst im hinteren Teil des Feldes. Je länger die Distanz aber wurde, umso besser kam die aus München angereiste Stute in Gang und nickte genau am Zielpfosten mit einem kurzen Kopf Vorsprung ein.
„Sie ist eine echte Steherin. Für sie kann es ruhig noch weiter sein. Die Generalprobe ist auf jeden Fall geglückt. Jetzt fahren wir frohen Mutes nach St. Moritz,” freute sich der Münchner Trainer noch im Absattelring. Zweiter wurde unter Alexander Pietsch der von Christian von der Recke in Weilerswist trainierte Russian Flamenco. Lange für diesen zweiten Platz in Frage kommend hielt Axel Kleinkorres´ Aqua noch einmal eine halbe Länge zurück den dritten Platz bis ins Ziel fest (Zum Video).
Der 1. Stellvertretende Bürgermeister, Sven Schümann, nahm nach dem Preis der Stadt Neuss die Siegerehrung vor. Bürgermeister Reiner Breuer war durch einen anderen Termin verhindert. Vielleicht ist dieses Rennen und das Erscheinen eines Top-Politikers der Stadt ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft der Rennbahn, die mehr denn je in den Händen der Politik liegt.













