Die Wetter hatten ohne Frage mehr erwartet, als Karpino als 15:10-Favorit in Hamburg sein sehnlichst erwartetes Comeback gab.
Mehr als zwei Jahre hatte man den von Andreas Wöhler trainierten Cape Cross-Sohn, der im Jahr 2015 das Mehl-Mülhens-Rennen überlegen gewonnen hatte, nicht mehr auf einer Rennbahn gesehen. Somit konnte man trotz des in ihn gesetzten Vertrauens wohl keine Wunderdinge erwarten. In Horn wurde er „nur“ Dritter, doch die Tatsache, dass der Fünfjährige zurück auf der Bühne ist, ist wichtiger als die Platzierung. Nun könnte Karpino seinen nächsten Start absolvieren. Er ist für den Mülheimer Zusatzrenntag am Montag, dem 24. Juli, genannt worden. In einem Altersgewichtsrennen über die Meile könnte er unter anderem auf Abendwind, Baroncello und Forgino treffen.
Der Auftritt des Hengstes könnte eines der Highlights an diesem Montag sein. Generell darf man sich wohl auf große Felder freuen. Für die acht Prüfungen, die auf der Familien-Rennbahn über die Bühne gehen sollen, wurden zum Nennungsschluss 104 Pferde genannt. Der Start des ersten Rennens der Veranstaltung, die auch vom französischen Wettanbieter PMU unterstützt wird, ist für circa 18 Uhr geplant. Der Mülheimer Rennverein entspricht mit der Ausrichtung des Zusatzrenntages einer Bitte des Galopper-Direktoriums. „Wir gehen dabei kein zusätzliches wirtschaftliches Risiko ein“, sagt Mülheims Präsidiumsmitglied Dirk von Mitzlaff. „Den Renntag führen wir selbstverständlich auch im Interesse des gesamten deutschen Galopprennsports durch.“












