Auch am Freitag gab es wieder den obligatorischen Sieg im Nachbarland Frankreich. Allerdings waren dort auf den Bahnen in Chantilly und Lyon-Parilly auch sehr viele Pferde aus hiesigen Quartieren im Einsatz. Für den einzigen deutschen Treffer sorgte die Karlshoferin Lady Zinaad aus dem Mülheimer Quartier von Jens Hirschberger, die sich in Lyon-Parilly ein Verkaufsrennen schnappte.
Nach einem Rennen von der Spitze aus setzte sich die dreijährige Stute unter Cristian Demuro als 104:10-Außenseiterin in einer über 2400 Meter führenden, mit 16.000 Euro dotierten Prüfung überlegen mit dreieinhalb Längen Vorsprung durch. Platz drei ging hier an Wolfgang Figges Honor’s Quest (R.Auray), Fünfte wurde Elfi Schnakenbergs The One and Only (A.Crastus).
Ohne Möglichkeiten war Waldemar Hicksts Technokrat im Prix du Grand Camp, einem mit 52.000 Euro dotierten Listenrennen über 2400 Meter auf der gleichen Bahn. Unter Eddy Hardouin spielte der Oratorio-Sohn keine besondere Rolle und kam als Elfter und damit Letzter über die Linie. Der Sieg ging wie im Vorjahr an den von Philippe Sogorb trainierten Schimmel Griraz, der unter Robert Carlos Montenegro ebenfalls dreieinhalb Längen vor dem Zweitplatzierten blieb. Als Fünfter verdiente in Lyon auch noch Elfi Schnakenbergs Good Prince in einem Hürdenrennen über 3800 Meter (20.000 Euro) Geld.
In Chantilly gab es einen dritten Platz für Andreas Wöhlers Zweijährige Indikova (A.Werler) in einem Verkaufsrennen über 1300 Meter (27.000 Euro) und Rang vier für Andreas Löwes Ratana (F.Lefebvre) in einem Meilenrennen, das mit 29.000 Euro dotiert war.










