Mit seinem Canter-Sieg in den King George hat sich Dylan Thomas nun auch für den Arc so richtig ins Gespräch gebracht. Nach dem Erfolg am Sonntag rangiert er bei den Buchmachern Englands an zweiter Position im Arc-Wettmarkt. Diese Position hatte bei vielen Manduro inne. Den Monsun-Sohn hat der Danehill-Nachkomme nun erst einmal hinter sich gebracht. Zumindest im Wettmarkt.
Doch auch auf dem grünen Rasen hat das Coolmore-Team keine Angst vor einer Revanche gegen den Ullmann-Star. „Manduro hat uns das letzte Mal über 2000 Meter geschlagen. Heute hätte ich ihn hier gerne gesehen“, gab sich Jockey Johnny Murtagh nach den King George bullish.
In den Prince of Wales’s Stakes ließ Manduro Dylan Thomas keine Chance, besiegte diesen leicht. Zum nächsten Duell der beiden besten älteren Pferde in Training kommt es vermeintlich am 7. Oktober in Paris. Beide werden auf den Prix de l’Arc de Triomphe vorbereitet.
„Im letzten Jahr war Dylan Thomas auch für den Arc vorgesehen, wir haben dann aber eine andere Route gewählt, da wir das Rennen mit Hurricane Run gewinnen wollten. Dieses Jahr ist sein Ziel aber der Arc“, heißt es aus dem Coolmore-Team. Auf einen Sieg von Dylan Thomas im Arc gibt es bei englischen Buchmachern derzeit Kurse zwischen 60:10 und 80:10. Favorit ist nach wie vor der englische Derbysieger Authorized.
Den King George-Dritte Maraahel könnte man bei seinem nächsten Start in Deutschland sehen. „Unser Ziel ist es, mit dem Pferd ein Gruppe I-Rennen zu gewinnen. In England wird das schwer, daher müssen wir wohl reisen“, heißt es aus dem Lager des Pferdes von Sheikh Hamdan Al Maktoum. Maraahel, zehnfacher Gruppesieger, soll im nächsten Jahr seine Karriere als Deckhengst beginnen und soll auch bereits in Deutschland angeboten worden sein.












