Diesmal hat es geklappt. Nach seinem zweiten Platz im Ferdinand Leisten-Memorial war Kabir am Mittwoch in München als Favorit in das mit 52.000 Euro dotierte Isfahan BBAG Auktionsrennen gegangen.
Und der zweijährige Lord of England-Sohn aus dem Besitz von Darius Racing sollte seiner Rolle in der Meilenprüfung am Ende voll und ganz gerecht werden. Start-Ziel ließ der von Andreas Wöhler trainierte Hengst unter Jozef Bojko nichts anbrennen und kam sicher nach Hause. Auch wenn der ganz zum Schluss heranfliegende Emerald Master aus dem Quartier von Mario Hofer, mit dem sein Reiter Alexander Pietsch an der Innenkante lange auf seinen entscheidenden Vorstoß gewartet hatte, für einen kurzen Moment brandgefährlich wirkte, hatte der Sieger die Lage eigentlich zu jedem Zeitpunkt im Griff (Zum Video).
Dritter wurde Peter Schiergens Kronprinz, der eingangs der Geraden sogar kurz wie ein möglicher Sieger ausgesehen hatte, dem am Ende aber eventuell die Strecke etwas zu weit geworden sein könnte. Auf den Sieg des Wöhler-Schützlings gab es am Totalisator dreifaches Geld zurück.
Darius Racing-Racing Manager Holger Faust freute sich nach dem Rennen: „Das war eine super Leistung von einem toughem Pferd. Wie er zuerst den Angriff von Kronprinz abgewehrt hat und dann auch noch den heranfliegenden Emerald Master gehalten hat, das macht schon Lust auf mehr. In ihm schlummert bestimmt mehr als ein Pferd nur für die Auktionsrennen. Wir zielen jetzt mit ihm im nächsten Jahr auf die 2000 Guineas. Ob das klappt, werden wir sehen. Heute sind wir auf jeden Fall erstmal sehr zufrieden.“













