„Aller guten Dinge sind drei.“ Dieses Sprichwort könnte auf den von Christian von der Recke für den Stall Nizza trainierten Jungleboogie zutreffen, denn nach einem vierten Rang im Swiss Derby, und dem zweiten Platz im Derby der Slowakei versucht sich der Nicaron-Sohn am Sonntag erneut in einem „Blauen Band“. In Duindigt zählt der Hengst zu den acht Kandidaten für das Niederländische Derby.
Wie im Schweizer Derby in Frauenfeld und dem Slowakischen Derby in Bratislava wird in dem mit 6.900 Euro dotierten 2150 Meter-Rennen Rene Piechulek im Sattel des Dreijährigen sitzen. Christian von der Recke hat das Derby im Nachbarland bereits sechsmal gewinnen können. Double Fun (2002), Tadjoura (2004), Classical Song (2008), Classic Sun (2009), Revanta (2011) und Antonello (2012) hießen seine bisherigen Sieger in dieser Prüfung.
Und nach Papierform sollte Jungleboogie am Sonntag eindeutig das zu schlagende Pferd sein. Zum gefährlichsten Gegner des deutschen Gastes könnte ein Pferd avancieren, das noch gar nicht gelaufen ist. Denn bei dem Debütanten Weltwunder, der im Besitz der Dutch Racing Stables von Lucien van der Meulen ist, und von Anthonius Franzen trainiert wird, handelt es sich um einen von Areion stammenden Halbbruder der Gruppesiegerin Wunder. Der aus der Zucht des Gestüt Görlsdorf stammende Wallach wird von Fabian Xaver Weißmeier geritten. Im vergangenen Jahr kam der Derbysieger All Percy aus dem Besitz von Lucien van der Meulen. Von den restlichen Kandidaten ist nur noch Honourable Action zu nennen, ein England-Import aus dem Stall von John Smith, der zuletzt Dritter in einem Düsseldorfer Maidenrennen war.











