Nur zwei Wochen nach seinem Sieg in den Eclipse Stakes griff man im Nathaniel-Team mit diesem nach der Unsterblichkeit. Mit einer Titelverteidigung in den King George wollte man den Galileo-Sohn unter den besten Pferden Englands aller Zeiten etablieren. Und fast hätte das geklappt. Wäre da nicht diese Danedream-Nase gewesen.
Kurios: Nathaniel wird im kommenden Jahr Stallion auf dem Newsells Park Stud der Familie Jacobs. Und ausgerechnet eine Tochter von deren Legende Lomitas fegte Nathaniel nun weg! „Lomitas selbst war ein Wahnsinns-Pferd und war auch ein Klasse-Vererber. Für ich war er als Rennpferd schon etwas ganz Besonderes, was durch Danedream nun natürlich noch einmal verstärkt wurde“, so Trainer Peter Schiergen.
Zu dessen ersten SMS-Gratulanten gehörte auch Dr. Andreas Jacobs, der das Ergebnis mit einem weinenden und lachenden Auge verfolgt haben dürfte. Das Team um seinen kommenden Stallion Nathaniel, der noch in den Farben der Rothschild-Familie startet, zeigte sich als faire Verlierer.
„Ich habe Danedream im Arc gesehen und jeder, der da war und Zeuge werden durfte, wie sie die besten Hengste der Welt einfach vernichtet hat, der musste wissen, dass das ein außergewöhnliches Pferd ist. In Saint-Cloud war vieles gegen sie und ich wusste immer, dass sie ein Star ist. Von dieser Danedream geschlagen zu sein ist zweifelsohne keine Schande“, gab Nathaniel-Trainer John Gosden nach dem Gruppe I-Rennen zu Protokoll.
Der Engländer weiter: „Ich freue mich darauf, wenn wir Danedream im Arc wieder treffen. Wobei mir fast lieber wäre, sie würde nun in die Zucht gehen. Ich glaube, ich schlage das dem Team um Danedream nun einmal vor (lacht).“
Gosden, der einen Tag nach den King George mit Nathaniels dreijähriger Schwester erstmals in seiner Karriere die Irish Oaks gewinnen konnte, peilt neben dem Arc auch ein Duell mit Frankel in den Champion Stakes später im Jahr an. Bei RaceBets.com notiert der Galileo-Sohn bei 80:10 für das Duell mit Frankel, während es bei RaceBets.com 75:10 auf einen Arc-Sieg gibt.













