Vier Jockeys gewannen den Arc bis dato viermal. Sieben weitere siegten dreimal im renommiertesten Pferderennen der Welt. Von diesen insgesamt elf Reitern haben bereits neun ihre Karriere längst beendet.
Nicht so Olivier Peslier und Frankie Dettori. Beides sind heiße Kandidaten für den Ritt auf Manduro im Prix de l’Arc de Triomphe. In diesem wird Stephane Pasquier bekanntlich nicht zur Verfügung stehen, muss für seinen Boss Khalid Abdullah auf Zambezi Sun ran.
Und auch Dettori (gewann den Arc mit Lammtarra, Sakhee und Marienbard) ist im Arc wohl nicht frei. Der Italiener steuert den aktuellen Wettmarktfavoriten Authorized. Am 7. Oktober wird so wohl Olivier Peslier im Sattel von Manduro sitzen. Zumindest dann, wenn Georg Baron von Ullmann ihn am 3. Oktober für 60.000 Euro auch tatsächlich nachnennt.
„Olivier Peslier ist auf Standby, um mein Pferd im Falle eines Arc-Starts zu reiten“, bestätigte der Kölner Banker (Foto) am Sonntag. Peslier steuerte Manduro bis dato in zwei Rennen, wurde in beiden Fällen Zweiter.
Kein noch aktiver französischer Jockey hat eine bessere Arc-Bilanz als Peslier. Mit Helissio, Peintre Celebre und Sagamix trug sich Peslier gleich drei Mal in die Siegerliste des Rennens ein.
Durch einen Sieg auf Manduro würde er mit Jockey-Größen wie Jacques Doyasbere, Freddy Head, Yves Saint Martin und Pat Eddery gleichziehen, die den Arc allesamt vier Mal gewannen.












