Der Rennbetrieb in Japan wird fortgesetzt. Wie bereits gestern vermeldet, stand dieser Tage die Fortsetzung des Rennbetriebs, der seit einigen Wochen bereits ohne Zuschauer stattfindet, unter dem Prüfstand. Grund dafür war die Ausrufung des Ausnahmezustands durch die japanische Regierung, die den regionalen Sicherheitsbehörden noch weitere Befugnisse einräumte. Doch wie bereits erwartet wird der Rennbetrieb fortgesetzt, allerdings unter noch strengeren Sicherheitsmaßnahmen.
Diese betreffen insbesondere die Jockeys. Bereits vor dem Ausbruch des Coronavirus unterlagen sie bei Renntagen gewissen Kontaktbeschränkungen um Betrugsversuche zu unterbieten. Nun sind diese Beschränkungen noch einmal verstärkt wurden. Außerdem ist es ihnen verboten am einem Wochenende auf zwei verschiedenen Bahnen zu reiten.
Weitere Einschränkungen betreffen die Startmöglichkeiten von Pferden. So dürfen sie nur noch auf Rennbahnen der Region aufgeboten werden, in der sie auch trainiert werden. Eine Außnahme bilden Listen – oder Gruppepferde.
Derweil vermeldet die Racing Post, dass die Wettumsätze in Japan trotz der Verbote für die Wetter, Rennbahnen oder Wettshops zu besuchen, kaum eingebrochen sind. So lagen die Werte seit Einführung der Maßnahmen bei ungefähr 80 Prozent des vorherigen Wettumsätze. In manchen Rennen, wie dem Takamasunomiya Kinen, vermeldete man sogar einen höheren Wettumsatz als in der Vorjahresausgabe des Rennens.
Die Japaner scheinen also das Motto „Wetten, Wetten, Wetten“ verinnerlicht zu haben, um „ihren“ Sport auch in der schlechten Zeit bestmöglich zu stützen. Bleibt zu hoffen, dass man ähnliches auch zu den Rennen in Deutschland vermelden kann, wenn es ab dem 01.Mai auch hierzulande wieder losgehen sollte.












