Es ist das größte Rennen des Jahres in Japan. Der mit umgerechnet 4,1 Millionen Euro dotierte Japan Cup über 2400 Meter. Im Vergleich zwischen Japan und dem Rest der Welt stand es vor der Austragung am Sonntag 14:14. Nun haben die Japaner einen Punkt Vorsprung, denn ihre Klassestute Vodka errang den Monstre-Sieg dank eines mustergültigen Rittes von Christophe-Patrice Lemaire (Foto).
Der Franzose ersetzte das erste Mal Yutaka Take im Sattel der fünfjährigen Super-Lady und zeigte gleich, dass er ein Meister des getimeten Rittes ist. Unterwegs wurde das Tempo etwas verschleppt, was sicher zu Lasten des Europa-Favoriten Conduit (R. Moore) ging.
Mit Erreichen der Geraden flitzte Vodka so richtig los, sprang auf einen Rush vom Feld weg und zehrte in der Endphase von dem zunächst gewonnenen Vorteil.
Denn Oken Bruce Lee wurde von seinem Jockey Hiroyuki Uchida noch richtig flott gemacht und konnte mit jedem Galoppsprung Boden auf die führende Vodka gewinnen.
Im Ziel gab es dann Foto, dessen Auswertung minutenlang dauerte. Doch dann stand fest: Die Vodka-Nase war lang genug! Es hatte mit dem geringsten aller Vorteile gereicht! Vodka zahlte 36:10 am Totalisator. Rang drei ging an Red Desire.
Und was war eigentlich mit den so hoch gehandelten Europäern? Conduit wurde bei seinem letzten Auftritt für Sir Michael Stoute Vierter, nachdem er den Start etwas verpatzt hatte und seinen langen Speed nicht richtig entfalten konnte.










