Jan Pommer: „Anzahl der Rennen soll bleiben“

Nachdem die Bombe von der Verlegung des Renntages am Sonntag aus Neuss nach Dortmund geplatzt ist, haben auch direkt die Planungen für die Zukunft begonnen.

„Wir bedauern die Entscheidung der Stadt Neuss sehr“, sagt Jan Pommer, Geschäftsführer PR und Marketing im Galopper-Dachverband. „Wir arbeiten jetzt mit allen Verantwortlichen daran, dass die Anzahl der Rennen für 2020 planungsstabil bleibt, sprich wir die für Neuss geplanten Rennen an anderen Orten durchführen.“

Dafür kommt natürlich in erster Linie Dortmund in Frage, wo indes jetzt schon klar ist, dass man am 12. Januar keine Rennen abhalten wird können. „An diesem Tag werden in der Stadt drei Fliegerbomben entschärft, es werden insgesamt drei Krankenhäuser evakuiert“, so Andreas Tiedtke als Präsident des Dortmunder Rennvereins. „Insgesamt werden von der Evakuierung der Bereiche 14.000 bis 16.000 Menschen betroffen sein, in der Stadt wird Ausnahmezustand herrschen, da ist an Rennen nicht zu denken, weil man auch keine Dienstleister bekommt.“

Offenbar überlegt man, am 12. Januar in Mülheim Rennen auf Gras zu veranstalten. Ob das klappt, wird man nach dem zweiten Weihnachtstag sagen können, wenn man sieht, wie die Bahn durch den Weihnachtsrenntag beansprucht wurde.

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