Die 8.000 Euro Nachnennungsgebühr, die für Stall Nizzas Esparanto wie dessen Landleute Magnificent und Perdono zu entrichten waren, um Aufnahme in den Feld zum 87. Ceske Derby am Sonntag auf der Prager Rennbahn Velka Chuchle zu finden, hat der Silvano-Sohn aus der Zucht von Jürgen Imm mit Platz drei herein geholt. Dennoch konnte Trainer Horst Steinmetz (Foto) nicht zufrieden sein.
Sein Schützling hatte nämlich einen derart schlechten Rennverlauf, dass sein Pferd ohne die Störungen, die er unterwegs hatte hinnehmen müssen, „nie verloren hätte“, wie der Neusser Trainer erklärte. Schlechter Rennverlauf – das war auch das entscheidende Kriterium der beiden anderen deutschen Gäste Perdono und Magnificent, die als Sechster bzw. Achter zwar unplatziert blieben, aber nur minimal von den Geldrängen geschlagen blieben.
Der leichte Sieger von 2007 heißt Medeo und ist ein wie im Vorjahr, als der Haus Hahner Laureat vor dem Zuchtgefährten Normen gewann, ein Vertreter der deutschen Zucht. Am 21. September 2005 war der vom Gestüt Ittlingen gezogene Monsun-Sohn in den Besitz des Stalles Turan übergegangen, der ihn von Arslangirej Savujev trainieren lässt.
Dieser ist hierzulande als Betreuer des Gruppe-I-Siegers Darsalam, der gleichfalls für den Stall Turan antritt, bekannt geworden und im rund einhundert Kilometer von Dresden entfernt gelegenen Most zu Hause. Dort ist auf einem künstlichen Berg, der aus Millionen von Kubikmetern Abraummasse aus den umliegenden Braunkohle-Tagebaugebieten entstanden ist, eine Rennbahn konzipiert worden, die seit über zehn Jahren durchführt.
Im Sattel des mit vier Längen siegreichen Medeo saß der Engländer Paul Eddery, ein ständiger Gast bei den Großereignissen im mitteleuropäischen Raum.











