Obwohl er erst einmal gelaufen war, stand der von Andreas Wöhler für das Gestüt Ittlingen trainerte Lando-Sohn Scalo im Frühjahrspreis des Bankhauses Metzler in der Favoritenrolle. Eduardo Pedroza, Stalljockey am Championquartier von Andreas Wöhler, hatte sich auch für ihn und gegen den zweifachen Sieger Langley entschieden.
Und damit hatte er vor dem Frankfurter Gruppe III-Rennen über 2000 Meter (50.000 Euro) genau die richtige Wahl getroffen, denn als 23:10-Favorit setzte sich der Hengst am Ende sicher in dieser Derbyvorprüfung durch.
Lange hatte das Rennen im Zeichen der Außenseiter Montparnasse und Nightdance Paolo gestanden, die noch mit Vorsprung vor den anderen als Erste in die Zielgerade kamen. Dann drehte in der Bahnmitte aber Scalo (Foto) auf und hatte am Ende die meisten Reserven. Die größte Gefahr drohte ganz an der Außenseite von Keep Cool, aber für den Schützling von Andreas Löwe langte es wie im Ratibor-Rennen nur zum zweiten Platz.
Auf dem dritten Rang war es dann sehr eng, hier hatte Nightdance Paolo knapp das bessere Ende gegenüber Montparnasse.
‚Der Stalljockey hat die richtige Wahl getroffen und Scalo bewiesen, dass er ein echter Steher ist. Bavarian Classic und Derby sind seine nächsten Aufgaben‘, so Trainer Andreas Wöhler nach dem zweieinhalb Längen-Sieg seines Pferdes. Sein zweiter Schützling Langley blieb als Sechster und damit Letzter etwas unter den Erwartungen, ist aber durch Eisenverlust entschuldigt.
Sehr zufrieden war natürlich auch das Team von Keep Cool, der als noch siegloses Pferd nun bereits zum zweiten Mal Zweiter in einem Grupperennen war. Ähnlich war die Stimmung im Lager von Nightdance Paolo und Montparnasse. Etwas blass lief der höher gehandelte Lamool, der als Erster in Schwierigkeiten war und nur als Fünfter über die Linie kam.
Der Umsatz betrug nach den zehn Rennen in Niederrad rund 185.000 Euro.











