Ito und Nymeria empfehlen sich für bessere Aufgaben

Das erste und einzige Zweijährigenrennen der Mülheimer Rennsaison 2014 war am Samstag beim Saisonfinale auf dem Raffelberg fest in der Hand der Kölner Trainingszentrale die gleich die ersten drei Pferde in der 1400 Meter-Prüfung stellte. Dabei siegte in feinem Stil die von Waldemar Hickst für den Stall Grafenberg trainierte Nymeria vor Peace of Paradise und Rose Rized.

Unter Alexander Pietsch setzte sich die Soldier Hollow-Tochter der einstigen Winterkönigin Narooma leicht, im Stil eines besseren Pferdes durch. ‚Das war eine gute Leistung bei ihrem Debüt‘, so ihr Trainer nach dem Rennen. Die Stute setzte sich leicht mit einer Länge Vorsprung durch und wird nun in Auktionsrennen und evtl. dem Preis der Winterkönigin weitermachen (Video ansehen). Pietsch hatte zuvor schon mit Ferdinand Leves Fiorella das Auftaktrennen gewinnen können.

Ebenfalls enormen Eindruck machte der Auftritt des Schlenderhaners Ito (Foto) im Dreijährigenrennen über 2300 Meter, das der Adlerflug-Sohn aus dem Stall von Jean-Pierre Carvalho unter Filip Minarik als 24:10-Chance Start-Ziel überlegen mit sechs Längen Vorsprung gegen Ephraim gewann, hinter dem Lutindi Dritte wurde. Nun stehen wieder bessere Aufgaben für den Schlenderhaner auf dem Programm (Video ansehen).

Den Ausgleich III über die Meile gewann nach einem Rennen von der Spitze aus der 34:10-Favorit Leonard aus dem Stall von Sarah Weis ganz überlegen unter Alexander Weis gegen Sanya und Swift Return.

In der Wettchance des Tages siegte Kimbra vor Laudation, Montanita und Millies Quest, die Viererwette zahlte 100.000:10.

Mit einem echten Thriller endete das Araberrennen über 2000 Meter, als sich das Höchstgewicht Sayf aus dem Stall von Annika Daunheimer unter Maxim Pecheur knapp gegen die beiden Weißmeier-Pferde Myrtille de Jura und Lahischa D. A. durchsetzte, die auch durch die Zielfotografie nicht zu trennen waren.

Das letzte Rennen des Mülheimer Rennjahres gewann die favorisierte Görlsdorferin Giulietta aus dem Stall von Roland Dzubasz unter Eduardo Pedroza als 17:10-Favoritin überlegen gegen Trigger Twist und El Okawango. Der Umsatz belief sich auf knapp 127.000 Euro.

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