Das Darley-Oettingen-Rennen hatte er noch in großem Stil an seine Fahnen geheftet, präsentierte sich damals in Baden-Baden in der Manier eines Champions. Natürlich galt Martillo (Foto) als absolute Trumpfkarte für die Pramerica Europa-Meile am vergangenen Samstag, stand in deutlicher Favoritenrolle für das Gruppe II-Rennen in Köln. Doch dann geschah das Unfassbare.
Der Höny-Hofer gab sich mit Terry Hellier sang- und klanglos geschlagen, kam über Rang sechs nicht hinaus. Ratlose Gesichter bei Trainer Ralf Suerland und dem Team des Top-Meilers.
Doch inzwischen hat man eine Erklärung. Manager Rüdiger Alles: ‚Martillo kam lahm aus dem Rennen. Er ist angaloppiert worden. Am Dienstag ist er wieder gecantert, er hat zwar noch einige Blessuren, ging aber nicht mehr lahm. Martillo wird nun auf das Gruppe-Rennen in Italien vorbereitet.‘
Im Premio Ribot hat der Hengst noch eine Scharte auszuwetzen, bezog er bekanntlich vor zwölf Monaten eine knappe Niederlage gegen Eagle Rise.












