Normalerweise ist Italien ein gutes Pflaster für die deutschen Pferde, doch am Sonntag war das ausnahmsweise einmal anders. Zwei deutsche Pferde versuchten sich im Stiefelland auf Gruppe-Parkett, aber sie konnten bei der Endabrechnung keinen vorderen Platz erreichen.
Der Ebbesloher Nearly Perfect (Foto), der vor dem Rennen in italienischen Besitz gewechselt war, aus dem Stall von Trainer Peter Schiergen startete in Mailand im Premio Corsa Siepi dei 4 Anni (3600 m, 75.900 Euro) auf Gruppe II-Ebene, doch wurde der Vierjährige, der Paul Andrew Johnson im Sattel hatte, angehalten und schien mit dem festen Boden überhaupt nicht klar zu kommen.
Eine schwere Aufgabe hatte auch Ralf Rohnes Estejo (Daniele Porcu) vor sich, der im Premio Carlo d’Alessio (Gr.III, 2400 m, 126.225 Euro) startete.
Hinter dem Favoriten Gimmy (17:10, Dario Vargiu), einem vierjährigen Lomitas-Sohn aus dem Grizzetti-Stall, der überlegen mit vier Längen gewann, sowie Montalegre und Rockmaster, kam er auf einen guten vierten Platz im Achterfeld.
Eine ausgezeichnete Leistung zeigte dafür ein deutsches Pferd auf Gruppe-Parkett in Longchamp. Denn im Prix de Saint-Georges (Gr.III, 1000 m, 80.000 Euro) war Mario Hofers Sprinter Mood Music (Dominique Boeuf) als 270:10-Außenseiter im Ziel als Zweiter nur eine knappe Länge hinter der Siegerin Only Answer (Olivier Peslier/Trainer Andre Fabre), die einen großen Tag für die Familie Wertheimer krönte (sh. Internationale News).











