Ist das bitter: Well Chief erlebt sein Cheltenham-Waterloo

Mit enorm hohen Vorschusslorbeeren war er angetreten, doch er erlebte sein Waterloo: Der frühere Suerland-Schützling Well Chief(Foto), heißer 20:10-Favorit in der Queen Mother Champion Chase (Grade 1, 3200 Meter) am Mittwoch in Cheltenham, schied aus. Schon am zweiten Hindernis war der Traum für den Pipe-Schützling vorbei.

Mit Timmy Murphy im Sattel kam der große Hoffnungsträger aus der Zucht des Gestüts Norina zu Fall, mit einem Schlag waren alle Ambitionen zunichte gemacht.

Nach dem Erfolg am Vortag mit My Way de Solzen in der Arkle Chase trumpfte das Team Robert Thornton als Jockey und Trainer Alan King mit Voy Por Ustedes (5/1) auch in dieser Top-Prüfung auf. In leichter Manier verwies er Dempsey und River City auf die Plätze.

Eine ausgezeichnete Vorstellung gab der Erlenhofer Catch Me (früher bei Dave Richardson in Training) für die Kombination O´Grady/Geraghty im einleitenden Novices´ Hurdle (Grade 1, 4200 m). Als Dritter besaß er lange alle Chancen, war nicht weit geschlagen von dem Sieger Massini´s Maguire (Richard Johnson), der hauchdünn gegen Tidal Bay hinkam.

In der Royal & Sun Alliance Chase (Grade 1) war gegen den ganz überlegen auftrumpfenden Favoriten Denman aus dem Nicholls-Stall mit Ruby Walsh kein Kraut gewachsen, hinter ihm platzierten sich Snowy Morning und According To John.

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