Die ersten beiden dreijährigen Starter, die Trainer Jean-Pierre Carvalho über die Ostertage an den Ablauf gebracht hatte, hatten äußerst ernüchternde Vorstellungen gegeben. Scaramuz am Karfreitag in Bremen und Kigali am Ostersonntag in Hoppegarten trudelten weit hinter der „Musik“ durchs Ziel ihrer Maidenaufgaben.
Trotzdem hatten die Wetter den mit viel Vorschusslorbeeren am Ostermontag in Köln gesattelten Schlenderhaner Isidor in der Sieglosen-Prüfung für den Derbyjahrgang über 2200 Meter bis auf 18:10 herunter gewettet.
Filip Minarik ritt den Adlerflug-Sohn mit viel Vertrauen und steuerte die Zielgerade aus dem Hinterfeld so weit hinter dem im Einlauf in Front gezogenen zweiten Favoriten Nordic Flight aus dem Quartier von Peter Schiergen an, dass den Favoriten-Wettern schon Angst und Bange werden musste.
Selbst ca. 300 Meter vor dem Ziel mochte man noch keinen Pfifferling auf den Carvalho-Schützling geben, aber als Filip Minarik bei dem Giant’s Causeway-Enkel einmal den Turbo gezündet hatte, war dieser im Nu noch leicht an „Ecki“ Saurens Nordic Flight vorbei und verwies den Derby-Hoffnungsträger des Kölner Hausherren überaus leicht mit zwei Längen auf den zweiten Platz (Zum Video).
Eine dreiviertel Länge hinter den beiden Adlerflug-Söhnen wurde Andreas Löwes Lips Areion Dritter vor dem Röttgener Routinier Ausblick. Der Rest der Teilnehmer war weit zurück chancenlos. Pferde, die wie Isidor beim Debüt gegen schon bestens erprobte Gegner auf diese Art gewinnen, erhalten oftmals zu Recht das Prädikat „Rennpferd“.
Die zweite Maidenprüfung des Tages gewann der dreijährige Duke Of Marmalade-Sohn Drummer des Stalles Nizza, der unter Andrasch Starke für das Quartier von Peter Schiergen leicht und in gutem Stil mit drei Längen gegen Sealord und Mario Hofers Sign Your Name am Pfosten voraus war. Erster Sieg für Andrasch Starke in Deutschland seit der Rückkehr von seinem Japan-Gastspiel. Der 24:10 Favorit Event Mozart endete auf dem vierten Platz und konnte zu keiner Zeit bessere Chancen anmelden (Zum Video).












