Holger Faust hatte es schon kurz nach dem Sieg im Preis des Winterfavoriten erzählt. Darius Racings Isfahan aus dem Rennstall von Andreas Wöhler könnte im Criterium de Saint-Cloud (250.000 Euro) über 2000 Meter laufen und dieser Plan wird nun am Sonntag in die Tat umgesetzt.
Dabei steht der junge Hengst vor einem echten Härtestet. Von Seiten der Besitzer hat man jedoch gute Erinnerungen an dieses Rennen. 2014 belegte Palang Rang zwei in der Gruppe I-Prüfung von Saint-Cloud. „Die harten Brocken kommen aus England und Irland. Schlagen müssen wir Idaho, Robin of Navan und Andre Fabres Cloth of Stars. Die anderen Franzosen sind alle lösbar. Wir behalten uns aber eine kurzfristige Deklaration als Nichtstarter vor, wenn der Boden zu schwer wird“, sagte Holder Faust gegenüber GaloppOnline.de. Wie schon bei seinem Sieg im Kölner „Winterfavoriten“ wird der Lord of England-Sohn von Umberto Rispoli geritten (Zum Video).
Idaho ist ein Galileo-Sohn aus dem Ballydoyle-Quartier von Aidan O´Brien, der seine Maidenschaft mit dreieinhalb Längen souverän abgelegt hat und gleich beim zweiten Lebensstart auf Top-Level angreifen muss. Er ist übrigens ein Vollbruder zu Highland Reel, Gruppe I-Sieger diese Saison in Arlington und Runner Up zu New Bay im Prix du Jockey Club. Harry Dunlop ist der Trainer von Robin Of Navan, ein American Post-Sohn, der drei seiner fünf Lebensstarts in Siege umwandeln konnte. Zuletzt gewann er Anfang Oktober auf Gruppe III-Ebene im Prix de Condé von Chantilly mit zweieinhalb Längen Vorsprung souverän. Der stärkste Franzose im Feld könnte der von André Fabre für Godolphin trainierte Sea The Stars-Sohn Cloth Of Stars sein, der Anfang September auf Gruppe III-Ebene in Longchamp siegte, aber gegen Robin Of Navan als Dritter dreieinhalb Längen zurück doch deutlich das Nachsehen hatte (Zum Langzeitmarkt).













