Irland und England: auch Rennen ohne Zuschauer

In Frankreich finden die Rennveranstaltungen auf Grund des Coronavirus bereits seit einigen Tagen ohne Zuschauer statt, lediglich die direkt am Rennen beteiligten Personen, nicht einmal Besitzer oder Züchter der startenden Pferde, dürfen auf die Bahn. Auch in Irland sind, vorerst bis zum 29. März, keine Zuschauer mehr auf der Rennbahn gestattet, in Dundalk wurde das am Freitagabend bereits durchgezogen.

In Großbritannien war das bislang nicht der Fall, am Freitag, beim Finaltag des berühmten Hindernisfestivals in Cheltenham, wurden auf der Rennbahn Prestbury Park 68.859 Besucher gezählt. Insgesamt belief sich die Zuschauerzahl an den vier Tagen des Meetings auf 251.684.

In den kommenden Tagen könnte es aber auch auf der Insel Rennen unter Ausschluss der Öffentlichkeit geben. Denn am Freitagabend hörte man von der englischen Regierung, dass Veranstaltungen mit einer Zahl von mehr als 500 Menschen demnächst wohl nicht mehr durchgeführt werden dürfen.

Davon betroffen sein könnten somit auch der Start der Grasbahnsaison in Doncaster am 28. März, und das Grand National Festival, das vom 2. bis zum 4. April in Aintree stattfinden soll. In einem Wettmarkt der britischen Wettbörse „Betfair“, bei dem man darauf wetten kann, ob das Grand National stattfindet oder nicht, war die Quote für „Nein“ am Samstagmorgen 1,15:1.

Der Renntag am Montag in Kelso am Montag wird auf jeden Fall ohne Zuschauer über die Bühne gehen, und auch in Musselburgh wird es später im Monat so sein, nachdem Schottlands erste Ministerin Nicola Sturgeon bereits von einem Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern sprach.

 

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