Der klare Favorit im 145. Longines Großen Preis von Baden war der Titelverteidiger Iquitos. Unter Andrasch Starke ging der Galopper des Jahres aus dem Stall von Hans-Jürgen Gröschel nach seinem tollen Sieg im Großen Dallmayr-Preis in München als 22:10-Favorit in das mit 250.000 Euro dotierte Gruppe I-Rennen über 2400 Meter. Doch wieder einmal, wie im Großen Preis der Badischen Wirtschaft, war es sein fast ewiger Rivale Guignol, der den Adlerflug-Sohn bezwingen konnte.
Nach einem Klasseritt von Champion Filip Minarik, der ihm an der Spitze alles bestens einteilte, siegte der fünfjährige Cape Cross-Sohn aus dem Quartier von Jean-Pierre Carvalho, der als 48:10-Chance in das von sechs Pferden bestrittene Rennen (Spend the cash war kurzfristig abgemeldet worden) gegangen war, leicht mit zweieinhalb Längen Vorsprung vor Guignol, der seinerseits knapp mit einem kurzen Kopf vor dem ganz stark laufenden Dreijährigen Colomano blieb. Eine Länge hinter diesem belegte Derbysieger Windstoß bei seinem ersten Start gegen die älteren Pferde den vierten Platz. Für die beiden Godolphin-Pferde Best Solution und Prize Money blieben nur die letzten beiden Ränge (Zum Video).
Unterwegs war Guignol an der Spitze zunächst von Prize Money begleitet worden, dahinter sah man Windstoß, Colomano und Best Solution, während Andrasch Starke Iquitos wie gewohnt aus der Reserve ritt, und am Ende des Feldes lag. Nur kurz geriet Guignol durch Prize Money unter Druck, dann konnte er diesen jedoch abschütteln. Im Einlauf war ganz innen zwar auch iquitos zur Stelle und sah kurz auch gefährlich aus, doch Guignol konnte vorne immer wieder zulegen und stand eigentlich schon früh als Sieger fest.
In der Bahnmitte hatte Colomano zwar lange alle Chancen auf Platz zwei, musste sich auf der Linie für den Ehrenrang aber knapp Iquitos geschlagen geben. Für Windstoß war eigentlich nie mehr drin, als Rang vier.








