Das „Heimspiel“ auf der Düsseldorfer Bahn hatte Nadine Gratz am Sonntag vor einer Woche auf dem von Sascha Smrczek trainierten Amadou ihren Gunsten entschieden. Daraufhin hoffte die 23-jährige Amateurrennreiterin aus dem saarländischen Honzrath auch bei ihrem Gastspiel am vergangenen Samstag in Rom auf ein gutes Ergebnis.
Im Rahmen der italienischen Derbys wurde ein Einladungsrennen für Amazonen ausgetragen, in dem sich die einheimischen Reiterinnen mit Gästen aus Deutschland, England und der Schweiz auseinander setzten. Für Nadine Gratz endete der Ausflug nach Rom mit einem guten zweiten Platz auf Raspberry Ice in der über 1700 Meter führenden und mit 11.000 Euro dotierten Prüfung, die mit Giulia Coccia eine einheimische Siegerin auf dem 162:10-Außenseiter Anoush Ellah im Vorteil sah.
Am kommenden Sonntag, 17. Mai, vertritt Nadine Gratz dann wieder die deutschen Interessen in Sachen Fegentri-WM der Damen, während zur gleichen Tag Marian Falk Weißmeier, Champion der deutschen Amateurrennreiter von 2008, Deutschland bei der Fegentri-WM bei den Herren vertritt und dabei in Madrid in den Sattel steigt.
Vierundzwanzig Stunden zuvor steht in Iffezheim ein Lauf zum „World Cup of Nations“ auf dem Programm. In diesem Fall wird das deutsche Team durch die einheimische Judith Himmel, die noch keinen Ritt auf der Heimatbahn ausgeführt hat, und den aus Blieskastel stammenden Timo Degel gebildet.










