Insgesamt kommen in dem zur Listenklasse zählenden Coolmore Stud Baden-Baden Cup (25.000 Euro) über 1400 Meter am kommenden Mittwoch elf Stuten an den Start (zum Langzeitmarkt).
Drei im Ausland trainierte Kandidatinnen werden in die Startboxen einrücken. Je eine Stute aus England, Frankreich und der Schweiz treten die Reise nach Iffezheim an. Die stärkste Kandidatin könnte womöglich aus der Schweiz kommen, denn die von Rudolf Remund trainierte Auenperle kennt sich in Iffezheim bereits aus, sie wurde letztes Jahr Zweite in dem von Narella gewonnenen Zukunftsrennen auf Gruppe III-Ebene. Auch in diesem Jahr machte die dreijährige Areion-Tochter in Düsseldorf mit dem fünften Platz in den 1000.Guineas auf sich aufmerksam. Im Sattel sitzt Nicolas Guilbert. Die beiden weiteren Gäste, Love and Peace (Josephine Soudan/Sebastien Maillot) aus Frankreich und die Engländerin Time To Exceed (Henry Candy/Eduardo Pedroza), kommen hingegen zum ersten Mal in Deutschland an den Start.
Die stärkste Lady aus dem heimischen Lager könnte Peace in Motion aus dem Stall von Waldemar Hickst sein, die hier von Marc Lerner in den Farben von Dr. Christoph Berglar geritten wird. Die vierjährige Hat Trick-Tochter hat bereits ein Listenrennen in diesem Jahr gewinnen können, außerdem wurde sie einmal Zweite auf dem geforderten Level, und belegte danach den siebten Platz im Sparkasse Holstein-Cup auf Gruppe III-Ebene in Hamburg. Außerdem war ihre Halbschwester Peace Society vor drei Jahren für die selben Besitzerinteressen in diesem Rennen erfolgreich.
Ähnlich stark einzuschätzen ist Henk Grewes Scapina mit Bauyrzhan Murzabayev im Sattel. Die vierjährige Tai Chi-Tochter in den Farben des Gestüt Hachtsee hatte zuletzt das eine oder andere Mal einen etwas unglücklichen Rennverlauf, der ihr womöglich eine bessere Platzierung kostete. Auch sie war bereits auf Listenebene in diesem Jahr erfolgreich.
Neben dem Listenrennen stehen am Mittwoch sieben weitere Rennen auf der Karte. Der erste Start ist um 16.20 Uhr (zum Tagesmarkt). Bereits im zweiten Rennen des Tages rücken sieben Pferde im Ausgleich I, ebenfalls über 1400 Meter in die Startboxen ein (zum Rennen). Lennart Hammer-Hansen konnte bereits am Samstag zum Auftakt der Großen Woche ein Rennen gewinnen, und bringt hier Sugar Daddy mit Adrie de Vries im Sattel, an den Start. Der vierjährige Areion-Sohn war in diesem Jahr zwei Mal auf Gruppe III-Ebene unterwegs, und könnte hier auf seiner Heimatbahn beim Handicap-Debüt gute Chancen auf eine vordere Platzierung haben.











