Interessantes Duell im Ausgleich II & Dreij?hrige am Main

„Frühlingswetter sorgt für einen tollen Start in die Saison“, so titelt der Frankfurter Renn-Klub auf seiner Internet-Präsenz. Auf das Frühlingswetter sollten die Verantwortlichen in Niederad zum zweiten Renntag allerdings nicht hoffen, denn der April macht mal wieder was er will und für Sonntag kündigt sich ein tristes Einheitsgrau über der Bankenmetropole an.

Doch zum Glück kann der Renn-Klub mit einem interessanten Programm locken. Eine Acht-Rennen-Karten wird den Besuchern am Sonntag angeboten, in deren Zentrum der 2000 Meter führenden Ausgleich II steht. Hier kommt es in der sechsten Tagesprüfung zum Duell der Geschlagenen. Der von Champion Andreas Wöhler trainierte Kahoon trifft auf den Schützling von Markus Klug, Willow. Beide trafen sich bereits in diesem Jahr auf dem Düsseldorfer Grafenberg, mussten sich aber beide dem Königstiger-Sohn Lavallo geschlagen geben, den sie am Sonntag nicht fürchten müssen.

Kahoon lag dabei immer auf dem zweiten Rang, fand aber keine Möglichkeit den Sieger zu stellen und musste sich nach Kräften gegen Willow wehren. Möglichkeit also für beide, sich für die Niederlage am 25. März zu rehabilitieren. Kleine Vorteile sollten hierbei beim Paolini-Sohn Kahoon liegen, der mit Jozef Bojko an den Ablauf kommen wird. Doch sind es nur Nuancen, die die beiden trennen. Auch der Where Or When-Sohn Willow muss in diesem Rennen keinen Gegner fürchten und es wird am Ende auch die Frage sein wer die 300 Meter längere Distanz besser gehen kann.

Aus einer Pause kommt der von Axel Kleinkorres trainierte Tettman, der zuletzt im höchsten Ausgleich zu Hause war. Bei seinem letzten Start konnte er dort Ende Mai 2011 einen guten Eindruck hinterlassen. Damals musste der Dashing Blade-Sohn sich nur einer starken Amazing Beauty geschlagen geben und sollte mit Stephen Hellyn das oft beschriebene Zünglein an der Waage sein.
Auch dem Derby-Jahrgang sind Rennen am Main gewidmet.

Der Dreijährigen-Preis wird unter der Teilnahme von sieben Galoppern gestartet und ist eine äußerst interessante Angelegenheit. Drei bereits geprüfte Pferde treffen auf Lebens-Debütanten von denen einer der von Mario Hofer im Krefelder Stadtwald trainieret Mano Diao ist. Der Authorized-Sohn aus dem Besitz von WH Sport International kommt mit Top-Amazone Steffi Hofer an den Ablauf und ist mit einer Derby-Nennung versehen.

Auch im Stall hält man große Stücke auf den Hengst. Ebenfalls mit einer Derby-Nennung ausgestattet ist der für Klaus Allofs und die Stiftung Gestüt Fährhof trainierte Winafortune, der mit Jozef Bojko in das Rennen geschickt wird. Der Königstiger-Sohn aus dem Champion-Quartier von Andreas Wöhler wurde bereits zweijährig geprüft und zog sich gegen einen bärenstarken Global Thrill im Münchener Auktionsrennen mit Rang zwei beachtlich aus der Affäre.

Das dritte Pferd das noch für Hamburg genannt ist, ist Scudetta, die von Mario Hofer zu Reiner Werning wechselte, aktuell schwer einzuschätzen ist. Pascal-Jonathan Werning wird diesen Ritt übernehmen.

Natürlich ist auch für die Wetter an diesem Rag bestens gesorgt. In der vorletzten Prüfung des Tages lockt in der Viererwette einmal mehr eine garantierte Auszahlung von 10.000 Euro, die einen Gang an den Wettschalter wert sein sollte.

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