Impostor verkauft und erfolgreich, Waldpark wie ein Jet!

Gute Dreijährige sah man am Sonntag sowohl in Krefeld, als auch in Hoppegarten. Besonderen Eindruck machte dabei der Motivator-Sohn Impostor, der zwar noch unter den rot-blauen Farben des Gestüts Schlenderhan siegte, aber bereits am Tag zuvor an den Stall Salzburg verkauft worden war und in Kürze in den Stall von Wolfgang Figge wechseln wird.

Im 2050 Meter-Rennen für die Dreijährigen im Krefelder Stadtwald setzte sich der Hengst (Foto) bei seinem zweiten Start von der Spitze aus völlig überlegen durch. In der Zielgeraden wurde der von Adrie de Vries gerittene Hengst immer länger und hatte im Ziel einen Vorsprung von vier Längen gegenüber dem gut debütierenden Sommernachtstraum, hinter dem mit Wido Neuroths Vivere Cosi ein weiterer Debütant Dritter wurde (Video ansehen).

In Hoppegarten gab es ein Rennen für dreijährige Debütanten. Hier wurde der Ravensberger Waldpark, der am Toto mit einer Quote von 23:10 klar favorisiert worden war, seiner Einschätzung völlig gerecht (Video ansehen).

Unter Andreas Helfenbein, der für Johan Victoire eingesprungen war, kam er zu einem souveränen 7 Längen-Sieg, was seinen Reiter ins Schwärmen gerieten ließ.

‚Das ist kein Flugzeug, das ist ein Düsenjet‘, lobte Helfenbein den Dubawi-Sohn, der auch noch eine Derbynennung besitzt, bei RaceBets.com unmittelbar nach dem Sieg von 500:10 bis auf 200:10 auf einen Sieg in Hamburg-Horn purzelte.

Im 2000 Meter-Dreijährigenrennen in Hoppegarten gewann der von Hans-Jürgen Gröschel trainierte Royal Dragon-Sohn Foreign Hill (Wladimir Panov) gegen den gut laufenden Wöhler-Debütanten Seismos, hinter dem Nafar Dritter wurde. Der favorisierte Theo Danon kam unter Höchstgewicht dagegen nur als Vierter über die Linie (Video ansehen).

‚Ich wusste schon, dass er ein talentiertes Pferd ist, aber mit einem Sieg hatte ich in diesem Feld nicht unbedingt gerechnet‘, so Hans-Jürgen Gröschel nach dem Rennen. Foreign Hill war zweijährig Dritter hinter Saltas geworden, dabei am Ende schnellstes Pferd gewesen und hätte wenig weiter wohl schon damals gewonnen.

Das Stutenrennen über 1400 Meter in Krefeld ging an die am Platz von Mario Hofer trainierte My Step, die sich unter Terry Hellier sicher gegen die Favoritin Reine Vite behaupten konnte. Dritte wurde dichtauf die Auenquellerin Burgund. Die Siegerin war erstmals mit Seitenblendern aufgeboten worden.

‚Sie hat sich über Winter schon verbessert und ich möchte mit ihr schon gerne Black Type erreichen‘, erklärte Trainer Mario Hofer nach dem Rennen über die Siegerin, die noch eine Nennung für das Scherping-Rennen in Baden-Baden besitzt.

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