Aus der nahen Verwandtschaft der Derbysiegerin von 1997, Borgia, stammt der Ammerländer Java Gold-Sohn Burma Gold. Am Sonntag gab der Fuchs sein Rennbahndebüt in München. Und wie es sich für einen Dreijährigen aus dieser prominenten Familie gehört, trumpfte der von Peter Schiergen trainierte Hengst gleich so richtig auf in einer 2000 Meter-Prüfung in München.
Unter Filip Minarik übernahm der 17:10-Favorit bald schon die Spitze und wehrte im Einlauf alle Attacken des Lokalmatadors Adilo sehr sicher ab, während Ducati als Dritter schon deutlicher zurück folgte. Nennungen für bessere Aufgaben besitzt Burma Gold aktuell nicht, doch könnte sich das bald schon ändern. (Video ansehen)
‚Das ist eine meiner besten dreijährigen Stuten‘, hatte Trainer Andreas Wöhler vor dem Stutenrennen für Dreijährige über 2100 Meter in Köln gesagt. Und in Klasse-Manier gab ihm die Observatory-Tochter Waldjagd (Foto, Eduardo Pedroza), eine Tochter der Gruppe-Siegerin Wurftaube aus dem Gestüt Ravensberg, recht.
Denn nach früher Attacke behauptete sich die mit 35:10 noch erstaunlich lang stehende Pferdedame mehr als bequem gegen die stark debütierende Galileo-Tochter Lagalp und Semina, während die 18:10-Favoritin Warsaw Ballett über Rang vier nicht hinauskam. (Video ansehen)
Das Diana-Trial und der Preis der Diana könnten die nächste Ziele für Waldjagd sein. ‚Sie hat Nennungen für alle großen Rennen, aber wo genau wir laufen, weiß ich noch nicht. Sie war noch recht grün‘, erklärte Wöhler.
Und auch eine halbe Stunde später durfte das Team Wöhler/Pedroza wieder zur Siegerehrung in Köln. In einer 1600 Meter-Prüfung machte in der Distanz der Ittlinger Paolini-Sohn Hollywood Kiss (45:10) rasch alles klar und hielt die noch sehr schnell werdende zweite Schiergen-Waffe Zirkel, einen Königstiger-Sohn, und die lange führende Kaliba auf Distanz. Die Enttäuschung der Prüfung war der 14:10-Favorit Fight For Freedom (von Hawk Wing), der aus idealer Lage nicht weiterkam und nur Vierter wurde. (Video ansehen)
‚Er geht die kleine Route, hat keine Nennungen für größere Rennen‘. berichtete Hollywood Kiss´ Betreuer Andreas Wöhler.
Eine Entdeckung gab es auch in München, denn der von Wolfgang Figge trainierte Sholokhov-Sohn Le Francois (59:10) führte sich grandios ein. Unter Karoly Kerekes stellte der Hengst des Stalles PIDA gegen die schnell endende Ordensfrau und den Favoriten Nightdance Victor sowie Mandy´s Valentine bald die Weichen auf Sieg. (Video ansehen)











