Nach seinem monatelangen Formtief gelingt dem Mülheimer Trainer Uwe Ostmann nun fast alles. Auch am Sonntag sichberte sich der Coach eine wichtige, wie lukrative Prüfung. Und nur wenige Wochen nach ihrem Erfolg in einer ähnlichen Prüfung schnappte die im Besitz des Iffezheimers Günther Merkel stehende Rock My Soul (36:10, Foto) im Wetten-Sieberts-Neuss-Wuppertal-Stutenpreis (Listenrennen, 20.000 Euro, 1600 m) abermals zu.
Start-Ziel und mit immer neuen Reserven beherrschte die von Yann Lerne gerittene Clodovil-Tochter die Konkurrenz zur Quote von 36:10. Masquenada und die Gaststute Red Dune belegten die Plätze, doch gegen Rock My Soul gab es keinerlei Ankommen.
Es war quasi das Warm-Up für Uwe Ostmann vor dem Preis des Winterfavoriten. ‚Der Jockey hat die Stute hervorragend geritten, die Stute hat sich weiter verbessert. Normalerweise ist jetzt Saisonschluss, aber das entscheiden wir in Ruhe‘, meinte der Trainer.
In einem 2200 Meter-Altersgewichtsrennen wurde es nichts aus einem Duell zwischen den beiden Dreijährigen Quamun und Budai, die über die Plätze zwei bzw. drei nicht hinauskamen. Denn Start-Ziel gab der Lando-Sohn Giuliani (107:10) unter Adrie de Vries einen glänzenden Einstand für Trainer Jan Pubben, als er ganz souverän alle Attacken abwehrte.
In der Wettchance des Tages landete Trainer Jan Pubben ebenso seinen zweiten Tagessieg wie der aus Katar eingeflogene Adrie de Vries mit Oquawka (96:10), der vorneweg gegen Oriental Time, Daudet und Tumult immer wieder beschleunigen konnte. Die Viererwette bezahlte 10.394:10 Euro. Und mit Victoria S (Kistenritt für Steffi Hofer) komplettierte Pubben im finalen Sprint-Handicap eine Triplette.
Sehr gut fiel in den zehn Rennen der Umsatz aus. Man bilanzierte 323.551 Euro, nachdem es 2008 bei neun Prüfungen nur 247.000 Euro gewesen waren.











