Immer die Favoriten: Abbadjinn, Wurfstern und der King

Die Hälfte seiner Starts münzte er schon in Siege um. Abbadjinn (Foto), ein dreijähriger Wallach aus dem Stall von Peter Rau, spielte unter Torsten Mundry auch am Samstag im Ausgleich II in Iffezheim mit der Konkurrenz.

Als klarer Favorit setzte sich der Schimmel locker von Forces Sweetheart und Pareia ab, womit einmal mehr der Favorit bei diesem Badener Meeting zum Zuge kam. Damit wanderte auch das zweite Hauptereignis des Tages an das Team Mundry/Rau.

Mit einer beeindruckenden Leistung wartete auch der von Frank Buschmaas trainierte vierjährige Wallach Wurfstern im Ausgleich III auf. Beim vierten Start gelang dem 21:10-Favoriten unter Eduardo Pedroza der vierte Treffer. Gewaltig trumpfte der Silvano-Sohn auf, der jetzt in die Winterpause geht und im nächsten Jahr noch für einige weitere Erfolge gut sein sollte.

Zur Mini-Quote von 17:10 behauptete sich auch der Dai Jin-Bruder Directa King (Jean-Pierre Carvalho/Christian Sprengel) im Ausgleich III. Sicher konterte er die Attacken von Argos, Wellango und Delano. Die Viererwett-Quote von 1318:10 Euro dürfte die niedrigste in der Geschichte sein. ‚Er hört jetzt für dieses Jahr auf, braucht weitere Wege‘, signalisierte Christian Sprengel.

Die bereits routinierten Pferde machten das Zweijährigen-Rennen am Samstag in Iffezheim unter sich aus. Nichts zu sehen war von den hochgehandelten Debutanten. Mit gewaltigem Speed trumpfte der von Roland Dzubasz vorbereitete Marju-Wallach Castiglinone unter Alexander Pietsch auf. Die weite Anreise aus der Hauptstadt lohnte sich für den 131:10-Außenseiter.

Mit zwei Längen verwies der bei der Breeze-up der BBAG erworbene Franzose den 20:10-Favoriten Dr Doctor und Mouette leicht auf die Plätze. Eine enttäuschende Vorstellung boten der 200.000 Euro-Kauf Fortunato (Sechster) und der Davidoff-Bruder Duellant (Vorletzter, war schon schlecht abgesprungen).

‚Wer bei seinem Debut genau hingeschaut hatte, der wusste, dass es sich um ein sehr gutes Pferd handelt. Er lief in Dresden in einem gut besetzten Rennen schon stark‘, erläuterte Roland Dzubasz zum Sieger Castiglione.

Das Christlacke-Jagdrennen ging an die 23:10-Chance Fürstenberg, der mit Michael Rosport locker vorne war.

Auch am Samstag musste man ein Umsatzminus verkraften. Zwar ging die Zuschauerzahl mit 6921 gegenüber 6531 im Vorjahr nach oben. Aber die 606.311,40 Euro bedeuten einen Rückgang von 4,72 Prozent gegenüber 2006 (636.379,36 Euro) bei identischer Anzahl an Rennen.

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