Siegtrainer Uwe Schwinn hatte es vor dem Rennen gesagt: „Viel leichter kann es für Sommerberger ja nicht mehr werden.“ Damit meinte er vor allem die große Erlaubnis, die der frisch gebackene Azubi-Champion Andrea Ricupa vom Rücken seines Schützlings herunternahm.
Und damit sollte es dann auch zum ersten Karrieretreffer des für das Gestüt Sommerberg trainierten Giuliani-Sohnes (1,9:1) reichen. Nach Kampf bis zur Linie hatte der Schwinn-Starter am Ende der geforderten 2500 Meter im Ausgleich IV knapp den Kopf gegenüber All My Loving vorne.
„Wir mussten für den Sieg kämpfen, aber das hat er bis zum Schluss prima gemacht. Somit hat alles gepasst“, so Ricupa nach dem Rennen. Rang drei sicherte sich die Riesenaußenseiterin Birthday Paradise. Mitfavorit Gorbi war unter Order, war am Start aber stehengeblieben.