Schade. Das Millionen-Dollar-Rennen war dann doch eine Nummer zu groß. Am Ende nur Rang fünf für Deutschlands Hoffnung Proudinsky bei dessen zweitem US Start. Als 41:10-Mitfavorit konnte der Hengst im Virginia Derby am Ende die hohen Erwartungen dann doch nicht ganz erfüllen. Nach 2012 Metern blieb nur der fünfte Rang.
Doch von einer Platzierung, in dem mit einer Millionen US-Dollar dotierten Rennen, war Proudinsky nur eine Nasenlänge entfernt. Wenige Galopp-Sprünge weiter, hätte es für den von Victor Espinoza gerittenen Silvano-Sohn wohl zu einem Podiumsplatz gereicht. Der Hengst musste erstaunlich früh etwas bemüht werden, kam mit zunehmender Distanz dann aber immer besser auf Touren.
„Als ich gelandet bin, dachte ich, ich bin in Afrika. Solch eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht hier vor. Proudinsky ist aber sehr gut gereist und scheint alles gut weggesteckt zu haben. Auch im Führring hat er einen guten Eindruck gemacht“, so Mario Hofer, der vor Ort in den Staaten weilte.
Der Sieg in dem Rennen ging an die 43:10-Chance Go Between vor Seaside Retreat und Spider Power. Nur eine Nase hinter Spider Power landete dann schon der Tanaka-Hengst Proudinsky. Den Dritten, Vierten und Fünften trennten jeweils nur eine Nase.
Bedenkt man, dass es der zweite US-Start von Proudinsky innerhalb von nur sehr kurzer Zeit bei extrem schweren äußeren Bedingungen war, dürfte das Hofer-Team sicher auch mit dieser Leistung zufrienden sein.











