Ian Ferguson nicht mehr im Rennsattel

Ein bekanntes Gesicht sah man am Sonntag auf der Rennbahn in Dortmund. Ian Ferguson, Jockey aus Mülheim, weilte am Leger-Renntag in Wambel.

Der 46jährige, der im vergangenen Jahr drei Grupperennen gewann, darunter auch den Großen Preis von Baden mit Iquitos, hatte im April dieses Jahres seine letzten Ritte bestritten, und stieg aus gesundheitlichen Gründen (Herzprobleme) dann nicht mehr in den Rennsattel. Eine Rückkehr in diesen wird es auch nicht geben, wie der Schotte erklärte, der im vergangenen Jahr neben Iquitos auch noch Shy Witch (Hamburger Stutenmeile) in Hamburg und Son Macia (Großer Preis der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen) in Hannover zu Gruppesiegen führte. Zudem gewann Ferguson mit Axel Kleinkorres‘ Atlantik Cup die Auktionsrennen in Hoppegarten und Dresden gewann.

„Ich reite seit Dienstag in der Arbeit bei Axel (Kleinkorres, die Red.), aber Rennen werde ich nicht mehr reiten. Vielleicht war das auch alles etwas viel, ich bin nach sieben Jahren Pause wieder voll durchgestartet, und ich bin jetzt auch schon 46 Jahre alt“, so Ferguson, der in der Statistik bei 795 Siegen geführt wird.

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