Hyper Hyper Achter – Pedroza siegt mit Pazeer

ِMit den Al Rayyan Stakes stand am Mittwoch das in Doha wichtigste Zweijährigenrennen des Jahres auf der Karte. Mit satten 100.000 US-Dollar war die Meilenprüfung dotiert und Mario Hofer, Trainer der deutschen Hoffnung Hyper Hyper, wollte etwas davon mit nach Krefeld nehmen.

Adrie de Vries, der an diesem Tag bereits zwei Rennen gewinnen konnte, saß im Sattel des Fastnet Rock-Sohnes aus dem Besitz von Eckhard Sauren und sicherte sich zunächst eine Mittelfeld-Position. Als es in die Zielgerade ging tauchte Hyper Hyper dann kurz gefährlich auf, doch kam er in der Folge nie richtig weiter. „Ich vermute ihm wird der Weg zu weit“, resümierte Hofer, fügte aber an, dass „er sich nicht blamiert hat.“ Am Ende passierte der Gast aus Deutschland den Pfosten als Achter, nur knapp geschlagen für den fünften Platz und damit den letzten Geldrang.

Die Siegbörse von 57.000 Dollar sicherte sich Eduardo Pedroza, der vor dem Rennen noch mit seiner Tagesausbeute haderte. Mit dem von Ibrahim Al Malki für Abdulatif Hussain Al-Emadi trainierten Pazeer, einem ehmaligen Aga Khan-Pferd, schaftte er den ersehnten Sieg und schien selbst ein wenig überrascht. „Er war eigentlich nicht für dieses Rennen vorgesehen, daher hatte er auch kaum gearbeitet. Heute war er aber einfach fit. Ein interessantes Pferd für das kommende Jahr.“ Zweiter wurde Pazeers Stallgefährte Perferct Storm vor dem Norweger Trouble Of Course aus dem Rennstall von Niels Petersen.

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