Sein Auftritt scheint abschreckende Wirkung zu besitzen. Waren es beim letzten Start gerademal zwei Gegner, die Michael Tabors von Andre Fabre trainierter Hurricane Run im irischen Tattersalls Gold Cup hinter sich ließ, so wird der Montjeu-Sohn auch am kommenden Sonntag im Grand Prix de Saint Cloud (Gruppe I – 2400 m – 400.000 Euro) auf ein quantitativ schwaches Feld treffen.
Aber auch von der Qualität her scheint die ganze Sache auf eine eher „alternativlose“ Geschichte auszlaufen. Nahezu alles spricht dafür, dass der vom Gestüt Ammerland gezogene vierjährige Hengst auf der Parkbahn oberhalb der Seine seinen vierten Gruppe-I-Triumph in seiner Laufbahn – am Sonntag ist erst der neunte Start fällig – landen wird.
Kieren Fallon (Foto) ist das fünfte Mal in Folge der Partner von Hurricane Run, der natürlich als heißer Favorit in den Grand Prix de Saint-Cloud geht. Frankreichs Trainingsquartiere sind unter sich, wenige Tage nach Royal Ascot tritt kein Gast aus England den Weg über den Kanal an.
Der einstige Derby-Dritte Near Honor – mittlerweile im Besitz von Michael Tabor – wird sich am Sonntag als Führpferd für Hurricane Run opfern. Aber auch im Lager von Policy Maker wird man sich ganz offensichtlich zumindest eines Führpferdes bedienen, denn Elie Lellouche hat noch Petrograd im Aufgebot stehen.
Daniel Wildensteins Policy Maker gewann am Derby-Tag den Grand Prix de Chantilly mit zwei Längen gegen Salutino, der am Sonntag in Düsseldorf den Versuch unternimmt, seinen ersten Gruppe-I-Treffer zu landen. 2005 musste der Sadler’s Wells-Sohn im Grand Prix de Saint-Cloud den späteren Japan-Cup-Triumphator Alkaased den Vortritt lassen.
Als frischer Sieger rückt auch Laverock in die Boxen. Der von Carlos Laffon-Parias für Gainsborough Stud trainierte Ocatgonal-Sohn bezwang im Prix d’Ispahan mit einem kurzen Kopf Manduro. Und dieser wertete diese Leistung mit seinem dritten Platz in den Princess of Wales’s Stakes am Mittwoch während Royal Ascot zweifellos auf.
Zahlreiche Gruppe-II-Treffer gehen auf das Konto von Pride, die von Alain de Royer-Dupre trainiert wird. Ohne Frage hätte die sechsjährige Peintre Celebre-Tochter, die vor wenigen Wochen den Prix Corrida gegen Paita gewann, einen Gruppe-I-Treffer verdient. Ob dies am kommenden Sonntag ausgerechnet gegen Hurricane Run gelingt, erscheint aber doch sehr zweifelhaft.











