Beim Hoppegartener Renntag gaben wieder einmal die zahlreich erschienenen Topjockeys den Ton an. Dass sie weiterhin groß in Form sind, bewiesen vor allem Jiri Palik und Andreas Helfenbein, die zusammen gleich fünf der acht Rennen an sich brachten. Palik war mit drei Siegen dabei sogar noch erfolgreicher als der derzeitige Erste in der Statistik.
Allerdings benötigte er bei seinem dritten Treffer die Hilfe der Stewards, denn im letzten Rennen disqualifizierten diese den eigentlichen Sieger Emporioso und setzten ihn hinter den Palik-Ritt Naidoo auf den zweiten Platz.
Zuvor hatte der Tscheche bereits mit Hexana (erhielt den Sieg nach Disqualifikation von Rob Roy ebenfalls am grünen Tisch, zweiter Tagessieg für Roland Dzubasz) und der Riesenaußenseiterin Milliana gewonnen. Das war in der ‚Wettchance des Tages‘, in der die Viererwette daraufhin nicht getroffen wurde.
Die sportlich wohl beste Leistung des Tages zeigte aber wohl die für das Gestüt Park Wiedingen startende Namibia. Die Galileo-Tochter setzte sich wie bei ihrem Debut auch im Ausgleich III unter Andrasch Starke überlegen durch.
Das Maidenrennen für die Dreijährigen über den weiten Weg ging durch Feuersturm in den Stall von Uwe Ostmann, während das über 1400 Meter eine Beute von Tumult aus dem Stall von Erika Mäder wurde. In beiden Fällen saß Andreas Helfenbein im Sattel.
Ohne Möglichkeiten war bei ihrem Start am Samstag in Mailand im Premio Primi Passi die von Mirek Rulec trainierte Zweijährige Ashantee. Unter dem Franzosen Mathias Sautjeau landete die Siegerin des Badener Jugend-Preises in dem Grupppe III-Rennen über 1200 Meter auf dem neunten Platz. Es siegte überlegen der zweite Favorit Magritte aus dem Stall von Riccardo Menichetti, der unter Carlo Fiocchi im Ziel einen Vorsprung von dreieinhalb Längen auf den Zweiten hatte.











