Eine große Überraschung gab es im vierten Rennen der Hoppegartener Veranstaltung, dem Finale der Sparkassen Sprint-Serie. In dem mit 20.000 Euro dotierten Ausgleich III über 1200 Meter der Geraden Bahn siegte der 366:10-Außenseiter Ach was unter der 17jährigen Alexandra Vilmar, die ihren ersten Ritt im Rennen überhaupt bestritt.
Als Einzige versuchte sie es mit dem Münchener Gast an der Innenseite, während die anderen Jockeys sich, wie es in Hoppegarten in derartigen Rennen üblich ist, an die Außenseite orientierten.
Im Ziel war es ganz knapp, denn die Favoritin Edmee machte außen unter Andrasch Starke Meter um Meter gut. Doch der Zielpfosten stand für Ach was genau richtig. Die Viererwette mit Charles Darwin und World’s Danger auf den weiteren Plätzen zahlte 254 645:10.
‚Wir hatten uns das vorher so ausgedacht, da Racing Manager Harald Schneider vorher die Bahn abgegangen ist und wir glaubten, dass innen die beste Spur sei‘, erklärte Besitzer Christian Sundermann nach dem Rennen.
Im Altersgewichtsrennen über 2200 Meter gab der ehemalige Derbystarter Appleby aus dem Stall von Sascha Smrczek ein erfolgreiches Comeback, als er die einfache Aufgabe unter Adrie de Vries sicher mit einer dreiviertel Länge Vorsprung gegen den am Platz trainierten William Turner löste.
De Vries siegte später noch mit Pastorius im Hauptrennen und war so gemeinsam mit Trainer Hans Jürgen Gröschel (sattelte Foreign Princess und Ironheart zum Sieg) der einzige Aktive mit zwei Siegen.













