Wenn es weltweit um die echten ‚Big Points‘, die ganz großen Rennen, geht, dann taucht der Name eines Mannes ziemlich häufig auf. Mike de Kock. Und der Südafrika-Coach war es auch, der am Sonntag mit Eagle Mountain den Sieger im Hong Kong Cup (2000 m, 20 Millionen HK-Dollar), dem wichtigsten der vier International Races in Sha Tin, stellte.
Unter Kevin Shea setzte sich die 60:10-Chance am Ende ausgesprochen leicht gegen seine 13 Gegner durch, von denen der bis auf 13:10 (!) heruntergewettete Hong Kong-Star Viva Pataca bei seinem dritten Versuch, dieses Rennen zu gewinnen, ein denkbar schlechtes Rennen hatte, und in der Zielgeraden an der Innenseite hoffnungslos festsaß.
Viel zu spät fand der Favorit, der in diesem Rennen bereits Zweiter und Vierter gewesen war, auf freie Bahn, sodass für ihn nur ein erneuter vierter Rang übrig blieb.
So war der weg frei für Eagle Mountain, den Zweiten aus dem Breeders‘ Cup Turf, hinter dem eineienhalb Längen zurück der von Carlos Laffon-Parias trainierte Balius als Zweiter ein ganz starkes Rennen lief. Gleiches gilt für Rupert Plerschs Linngari, der unter Ryan Moore lange in hinteren Regionen gelegen hatte, aber enormen Speed zeigte und noch sicher zum dritten Geld kam.
Das war beim letzten Start des Weltenbummlers noch einmal eine ganz ausgezeichnete Form, im kommenden Jahr wird er bekanntlich als Deckhengst im Aga Khan-Gestüt debutieren. Mit 77:10 gab es eine riesige Platzquote auf den Sieger des Großen Dallmayr-Preises.
Der von Ralf Rohne trainierte Estejo hatte dem Rennen lange seinen Stempel aufgedrückt, denn unter Daniele Porcu übernahm er früh die Spitze, die er bis zur 600 Meter-Marke auch behielt.
Dann wurde der Druck dürch die Gegner aber immer stärker und so kam der Überraschungssieger des Premio Roma, der auch als längster Außenseiter (Eventualquote über 1500) angetreten war, als Dreizehnter und damit Vorletzter ins Ziel.
Hinter ihm landete noch die Mitfavoritin Lush Lashes, die nach einem Rennen in äußerer Spur früh nichts mehr zu verkaufen hatte.











