Holl?nder trumpfen auf ihrer Lieblingsbahn in Krefeld auf

Sie kommen stets mit ihren Pferden in Scharen in den Krefelder Stadtwald. Selten treten sie ohne einen Treffer die Heimreise über die nahe gelegene Grenze an. So auch beim After-Work-Renntag, als Elzeeza und Oquawka für ‚Oranje‘ zum Zuge kamen. Auf beiden saß mit Adrie de Vries ebenfalls ein gebürtiger Holländer, was die Sache rund macht.

Für das holländische Quartier von Twan Wolters kam die 37:10-Chance Elzeeza ganz locker zum Zuge. Als Adrie de Vries Mitte der Geraden auf den berühmten Knopf drückte, schoss die Stravinsky-Tochter vor das Feld und gewann souverän gegen Westwood Dawn und das Höchstgewicht Silberlinde.

Noch kürzer notierte Oquawka, der am Toto lediglich 22:10 stand. Doch brauchte seine große Anhängerschar ausch keine Sekunde ‚zu schwitzen‘, denn der Achtjährige war unter Adre de Vries im Ausgleich III über 1300 Meter eine Klasse für sich. Festspiel aus dem Mäder-Stall verteidigte locker Rang zwei gegen den belgischen Gast Saintclair.

Der Favorit kam auch in der ‚Wettchance des Tages‘ zum Zuge, als die von Andreas Trybuhl trainierte Past twelve den zweiten Tagestreffer für Andrasch Starke markierte. Die vierjährige Sholokhov-Tochter (30:10) zog am Ende noch locker an Guardian Ange vorbei. Dahinter platzieretn sich Dome Rocket und Alesita. Die Viererwette zahlte 100.0000:10, wurde von außerhalb mit jeweils 50 Cent getroffen.

Mit Duty an Destiny hatte Andrasch Starke den dritten Tagestreffer praktisch schon vor Augen, als Flat Beat aus dem Stall von Waldemar Hickst unter Andre Best an der Innenseite förmlich Flügel wuchsen und im Ziel die Nase vorne hatte.

Zum Abschluss der Karte stand natürlich das Comeback des früheren Gruppe-Pferdes First Stream. Der aus England in das Weilerswister Quartier von Christian von der Recke zurück gekehrte Lomitas-Sohn meldete sich mit einem Erfolg zurück.

Allerdings hatte man zu Beginn der Geraden kaum noch einen Pfifferling für First Streeam gegeben, denn er tat sich sehr schwer, während vorne Gaudiam Magnum mit einem Satz Längen vor das Feld geschrammt war. Doch dann bekam Sabrina Wandt Stall Saarbrückens Siebenjährigen noch so groß in Tritt, dass es noch zu einem sicheren Erfolg gegen Gaudium Magnum reichte. Es war der 29. Saisonerfolg für Sabrina Wandt.

Am kommenden Sonntag geht es für First Stream gleich in Zweibrücken weiter. ‚In England ist er 4000 Meter an einem Stück gelaufen, bei mir läuft First Stream diese Strecke in drei Tagen‘, schmunzelte Christain von der Recke.

Die 100.000 Euro-Umsatzgrenze wurde ganz knapp verfehlt. Doch im Vergleich zum Vorjahr setzte man mit 97.400 Euro sogar noch etwas mehr um, als bei den neun Rennen 2010.

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