Zum 1. August beendete Trainer Trond Hansen (Foto) seine Karriere in Neuss. „Es war leider nicht mehr machbar. Mit fünf oder sechs Pferden kann man so einen Stall nicht mehr halten“, erläutert der 59-jährige, dessen Lot nach dem Weggang vor allem der Pferde Lucien van der Meulens („Wir haben nach wie vor ein gutes Verhältnis, es gibt kein böses Blut“, versichert Hansen) merklich geschrumpft war.
„Mit tut das sehr weh, aber ich muss auch ehrlich zu mir selbst sein.“ Gerne würde der in Deutschland in 379 Flach- und vier Hindernisrennen erfolgreiche gebürtige Norweger, der es in seiner früheren Heimat Skandinavien auf eine ähnliche Erfolgsziffer brachte, wieder in den Rennsport zurückkehren. „Allerdings nur im Angestellten-Verhältnis. Ich liebe den Rennsport.“
Entschieden wehrt sich Trond Hansen, der 2006 noch 26 Siege geschafft hatte, 2007 allerdings nur dreimal punkten konnte, gegen einen Berichte aus der Neusser Lokalpresse, in dem die Rede davon war, er sei spurlos verschwunden.
„Aus gesundheitlichen Gründen war ich einige Tage nicht am Stall. Ich wohne nach wie vor am gleichen Platz, habe mit den leuten Kontakt wie vorher auch“, versichert der Coach, der auf eine neue Möglichkeit hofft, im Galoppsport tätig zu sein.











