Hofer-Duo im Rennen der „Raketen“

Es ist ein ungewöhnliches Rennen, das da am Freitag in Maisons-Laffitte auf der Geraden Bahn ausgetragen wird, denn „L’Express“, ein mit 23.000 Euro dotiertes Verkaufsrennen, führt über eine Distanz von lediglich 800 Metern. Die echten vierbeinigen „Raketen“ sind hier also gefragt, und in der Vergangenheit war das kürzeste Rennen Frankreichs auch häufiger das Ziel von in Deutschland trainierten Pferden. 2003, als das Rennen noch in Saint-Cloud ausgetragen wurde, siegte beispielsweise der damals von Werner Baltromei trainierte Meliksah, der sogar fünfmal in dieser Prüfung startete.

Vor zwei Jahren kam im „L’Express“ mit dem Auenqueller Daring Match sogar ein mehrfach in Grupperennen platziertes Pferd aus Deutschland an den Start, der Hirschberger-Schützling belegte damals den zweiten Platz. Und auch am Freitag gibt es deutsche Beteiligung in der Fliegerprüfung, denn zwei der zehn Starter werden hierzulande vorbereitet. Mario Hofer ist es, der mit Eskimo Point (Mickael Barzalona) und Gamgoom (Coralie Pacaut) zwei Vertreter seiner schnellen Truppe in den Sprint schickt.

Streng nach Rechnung, die auf einer solch kurzen Distanz allerdings nicht immer maßgebend ist, sieht es für den Sieg für das Duo des Krefelder Trainers aber nicht leicht aus, denn mit dem frischen Sieger Cox Plate, der schon auf Listenebene erfolgreich war, und der bereits in Grupperennen platzierten Imperial Tango kommen zwei Pferde an den Start des Kurzstreckenrennens, die mit ihrem Valeur von 45 schon harte Nüsse sein sollten, die es zu knacken gilt.

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