Hofer bietet in Maisons-Laffitte sein ‚Indianerpferd‘ auf

Mario Hofer machte im November des vergangenen Jahres Schlagzeilen, als er auf der Arqana-Herbst-Auktion für 12.000 Euro den Jährling Silvery Moon erwarb. Der Grund: der mit einer eher wenig aufregenden Abstammung versehene Hengst ist ein Schecke, oder sogenanntes ‚Indianerpferd‘, wie man es unter den Vollblütern nur ganz selten sieht.

Ein Pferd ähnlichen Aussehens war unter dem Namen Wagners Schecke in den vergangenen Jahren auch dreimal in Deutschland am Start, ohne dabei auch nur in einem Fall jemals den Anschluss an den Vorletzten herstellen zu können.

Doch der Hofer-Schützling scheint etwas mehr zu können, denn sein Trainer nannte ihn für eine Course B-Prüfung am morgigen Mittwoch in Maisons-Laffitte nach. In dem mit 34.000 Euro dotierten 1200 Meter-Rennen trifft der Hengst auf zehn Gegner, im Sattel wird Hofers Tochter Steffi sitzen.

‚Er hat ordentlich gearbeitet und wird sich nicht blamieren‘, ist der Krefelder Coach überzeugt, der gemeinsam mit Franz Prinz von Auersperg und Eckhard Sauren im Besitz des bunten Pferdes ist, das vielleicht nicht nur durch sein Aussehen Schlagzeilen machen wird. (Zum Rennen)

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