Die Bedingungen auf dem Grafenberg hätten am Ostersonntag vor 7300 Besuchern nicht besser sein können. Sonnig und trocken lauteten die Rahmenbedingungen an diesem beschaulichen Osterrenntag auf Düsseldorfs Parkbahn.
Bereits in der einleitenden Prüfung der Acht-Rennen-Karte auf dem Düsseldorfer Grafenberg hatte die 50-köpfige Besitzerschar von Stall Sport-of-Kings.de allen Grund zum Jubeln. Denn wie die fünfjährige Schimmelstute Cassiara aus dem Krefelder Stadtwaldquartier von Mario Hofer die bereits weit enteilte Neyraan auf der Zielgeraden noch stellte und leicht mit zwei Längen die Oberhand behielt, machte schon mächtig Eindruck.
„Ich war schon etwas enttäuscht von ihren zuletzt gezeigten beiden Leistungen“, so Mario Hofer anschließend im Absattelring. „Nun haben wir es erstmals mit Scheuklappen probiert und es hat geklappt.
Vor dem Wiederauftritt der Röttgenerin Ustigoa nach überstandener Verletzungspause, die sich übrigens im vergangenen Jahr noch mit keiner Geringeren als der späteren Gruppe-Siegerin Goathemala gemessen hatte, wurde ihr Name und vor allen Dingen der des Ittlinger Hollywood Dream-Sohnes Hilfiger sehr oft als mögliche Sieger genannt.
Und letztendlich machten genau diese beiden Pferde die Angelegenheit im duesseldorf-galopp.de-Preis letztendlich unter sich aus. Nach 2100 Metern ließ der Lando-Sohn als 19:10 Favorit unter Andre Best im Sattel nichts anbrennen, auch wenn der Jockey in der Geraden kurz nachfassen musste.
Gute Zweite wurde die Röttgenerin Ustigoa vor dem Holländer Watermill Zidaan und dem erstmals in Deutschland am Ablauf erschienenen Intercom, der ebenfalls vor einer guten Zukunft stehen sollte.
„Mir ist ein echter Stein vom Herzen gefallen“, so Neutrainer Torsten Mundry nach seinem ersten Trainererfolg. „Jockey Andre Best hat die besprochene Taktik hervorragend umgesetzt, wir wussten nicht ganz, wo wir mit Hilfiger stehen. Eigentlich sollte er bereits im letzten Jahr die Maidenschaft ablegen, umso schöner ist die Freude nun natürlich“.
Spannung pur aus Düsseldorfer Sicht gab es in einer 1700 Meter-Prüfung der Kategorie E, als Lucynia des Stalles Roter Löwe für Grafenberg-Trainer Ralf Rohne dem Kollegen, Sascha Smrczek mit Sweet Arrow, den Sieg auf der Linie wegschnappte. Siegreiter Koen Clijmans kam dabei zu einem Kistenritt und vertrat dabei die erkrankte Maria Papke höchst erfolgreich.
Grund zur Freude gab es zudem im Lager von Hans Walter Hiller. Eduardo Pedroza setzte sich nach energischem Ritt auf der Stute Flying Encore gegen Werner Baltromeis Alpe d´Huez und Najade (Ralf Rohne) durch. Wie überhaupt die Form der in Düsseldorf ansässigen Trainer an diesem Nachmittag ausgesprochen gut war.
Ein weiterer Beleg dafür war Sascha Smrczeks Sieger Amadou, der im Oster-Ausgleich in einer langen Kampfpartie die Oberhand über Gaudium Magnum und Vacano behielt. In acht Rennen wurden insgesamt 161,630 Euro umgesetzt.










