Highland Knight einfach eine Nummer zu gro?

Es war im Vorfeld schon abzusehen, dass die besten deutschen Meiler gehen starke Konkurrenten aus dem Ausland einen schweren Stand haben würden. Dennoch stand der Busch-Memorial-Sieger Amaron im Darley Oettingen-Rennen in der Favoritenrolle. Nach seiner Pause aus dem Prix du Jockey Club spielte der Löwe-Schützling für den Sieg keine entscheidende Rolle, kam aber auch aus einer Position, die alles andere als günstig war.

Als der kurz nach dem Start in Front gezogene Energia Dust ausgangs des Boxendorfs und somit unmittelbar vor der Geläufseinmündung Probleme bekam, zog David Probert auf Highland Knight in Front. Ganz außen ordergemäß an den Rails blies er auch gleich zur Attacke und behauptete schnell einen Vorteil von mehreren Längen. Mit Vagabond Shoes setzte der aus Franktreich enstandte mehrfache Gruppe-Sieger nach, doch er kam noch nicht einmal in die Nähe des weiter zulegenden Highland Chieftain.

Sehr gut bot sich etwas weiter innen Dux Scholar an, der Ex-Stoute-Schützling und jetzt in Tschechien trainierte vierjährige schob sich noch sicher an Vagabond Shoes vorbei auf den zweiten Platz. Amarillo hatte nach einem Rennen aus dem engeren Vordertreffen sehr gute Momente, was mit Platz vier belohnt wurde. Er kam von den deutschen Pferden somit am weitesten. Amaron kam wie erwähnt aus einer recht wenig glücklichen Ausgangslage zu spät ins Rennen. Energia Dust und Nafar folgten dichtauf.

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