Hicksts‘ All Shamar gewinnt Listenrennen in Saint-Cloud

Im französischen Saint-Cloud standen am Dienstag mehrere Listenrennen mit deutscher Beteiligung auf dem Programm. Das erste Listenrennen war der mit 55.000 Euro dotierte Prix Isonomy über die Meile. Hier kam der von Waldemar Hickst in Köln trainierte zweijährige All Shamar (Foto) an den Start, der bei seinem Debüt in München in guter Manier gewonnen hatte.

Unter Andreas Suborics kam der Shamardal-Sohn gut in die Partie und wurde von seinem Partner stets an der Spitze des Feldes gehalten und führte die übrigen Teilnehmer auf die Zielgerade. Dort setzte er dann die entscheidende Attacke und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Am Toto gab es 86:10. Zweiter wurde Hippolyte vor Get Happy. Mit dem Sieg verdiente All Shamar 27.500 Euro. (Zum Langzeitmarkt)

Im darauffolgenden Listenrennen, dem Prix Cérès (55.000 Euro) über die Distanz von 1400 Metern, suchte Reine vite, aus dem Training von Uwe Ostmann ihre Chance. Im Sattel saß wieder Andreas Suborics. Dieses Mal konnte Suborics dem Rennen nicht seinen Stempel aufdrücken. Im Prinzip war er schon mit Beginn des Rennens in relativ aussichtsloser Position. Reine vite war immer im hinteren Teil des Feldes zu sehen, ohne große Chancen ankündigen zu können und kam weit hinter den führenden Pferden ins Ziel. Vorne entschied Lady Meydan vor Seeharn und Waitress das Rennen für sich.

Im dritten Listenrennen, dem Prix Solitude (2000 m, 55.000 Euro), versuchte sich die von Peter Schiergen trainierte Weissenhoferin Alkhana (Filip Minarik), die nach einem Rennen aus dem Vordertreffen aber in der Geraden passen musste und unplatziert blieb. Hier gewann die von Mikel Delzangles trainierte Dealbata (Thomas Huet) vor der Lando-Tochter Haya Landa und Private Eye.

Früher am Tag kam All Shook Up, der als zweiter Favorit ins Rennen gegangen war, in einem Course B für Zweijährige (2000 m, 34.000 Euro) als Zweiter an den Zielpfosten. Unter Maxime Guyon musste er sich lediglich dem haushohen Favoriten Kesampour (16:10) geschlagen geben.

Ohne Chance waren die beiden Pferde, die Michael Figge am Dienstag in Rom aufbot. In einem Altersgewichtsrennen über 2200 Meter (22.000 Euro) blieb Lord Emery (Fabio Branca) genauso unplatziert wie die Zweijährige Mi Vida Loca (Cristian Demuro) in einem Maidenrennen auf der Sandbahn über 1400 Meter, das mit 17.600 Euro dotiert war.

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