Auch am Samstag gab es wieder einen deutschen Sieg in Frankreich zu feiern. Und jeder, der im vierten Rennen der Deauville Midi-Veranstaltung Marangu aus dem Hickst-Stall auf dem Schein hatte, konnte nachmittags gleich zum Weihnachts-Shopping durchstarten.
Denn auf den Sieg des Dreijährigen gab es am Deauville-Toto nach 1500 Metern 207:10. Auf Platz zwei kam mit Principe Uromonte ein Ex-Deutscher am Frankreich-Pfosten vorbei.
Marangu, der für seinen Stuttgarter Besitzer Joachim Erhardt (in dessen Farben auch der Gruppesieger Zaungast läuft) in diesem Course G-Rennen 7.500 Euro verdiente, sollte aber der einzige deutsche Sieger am Samstag in Frankreich bleiben.
Insgesamt vierzehn Pferde waren in die Boxen in Deauville eingerückt, mit Florentiner (Platzquote 17:10) und Beltana (28:10) kamen immerhin noch zwei Vertreter aus hiesigen Ställen in ihren jeweiligen Rennen zu gut dotierten dritten Plätzen.
Mit Bipe The Dust gab es aber immerhin noch einen Sieger für die deutsche Zucht. Der vom Gestüt Ohlerweiherhof gezogene Auenadler-Sohn aus der Bardera gewann als 151:10-Außenseiter ein mit 14.000 Euro dotiertes Handicap über 1900 Meter.
Wenig Fortune entwickelte der einst bei Christian von der Recke vorbereitete Sky Crusader bei seinem Auftritt auf Listenlevel in England. Auf der Sandbahn in Lingfield hatte der in Frankreich in diesem Jahr so gigantisch gesteigerte Siebenjährige nicht den Hauch einer Chance und kam als abgeschlagen Letzter ins Ziel.
Das mit 40.000 Pfund dotierte 2000 Meter-Rennen ging an den Favoriten Tranquil Tiger, der sich als 18:10 Favorit mit einer Nase ins Ziel raufte. Im Sattel saß der Ex-Schlenderhan Jockey Tom Queally, der auf ein ausgezeichnetes Rennjahr zurückblicken kann.












