Wenn Empoli heute um 18:45 Uhr in neuen russischen Farben sein Dubai-Debut in Meydan gibt, trifft er mit Meandre auf einen in Deutschland wohlbekannten Globetrotter, dem er vor fast fünf Monaten im Preis von Europa in Köln den Vortritt lassen musste.
Damals behielt Meandre nach einigem hin und her den Gruppe I-Sieg, während Empoli von Platz zwei auf den vierten Rang zurückgestuft wurde. Empoli wechselte kurz danach für 580.000 Euro den Besitzer und bezog Winterquartier, Meandre lief seitdem noch zwei weitere Male.
Der Schimmel wurde zunächst bei Treves Arc-Gala respektabler Zehnter, bevor er Mitte Dezember bei seiner Rückkehr nach Meydan als 20:10-Favorit auf Rang drei einigermaßen enttäuschte. Dieses Aufbaurennen dürfte der vierfache Gruppe I-Sieger genutzt haben, um nun wieder besser in Form zu sein. RaceBets.com eröffnete Meandre am Donnerstagmorgen für das heutige Rennen mit einem Kurs von 100:10.
Empoli (Festkurs 130:10) ist gegenüber ihm nach acht Starts im Vorjahr quasi noch ein geschontes Pferd. Der großrahmige Fuchs könnte sich auch deshalb vielleicht noch weiter steigern. Der in München als Zweiter zu Seismos Gruppe I platziert gelaufene Vierjährige konnte seinen auch weiterhin für ihn verantwortlichen Trainer Peter Schiergen in der Vorbereitung durchaus überzeugen:
„Empoli ist gut auf dem Posten und wir gehen schon positiv in das Rennen, wenngleich er natürlich noch nicht bei 100% ist. Er trägt recht hohes Gewicht und das Rennen ist eine Art Standortbestimmung für uns. Dass er Klasse hat, wissen wir“, so Schiergen, der in diesem frostlosen westdeutschen Winter keine Trainingseinschränkungen hinnehmen musste.
So kann man sicher an eine ordentliche Vorstellung des Ebbeslohers glauben, der es am Ende der Veranstaltung in der Ford Edge Trophy mit 13 Konkurrenten zu tun bekommen soll. In diesem mit insgesamt 175.000 US-Dollar dotierten Handicap sind er und Meandre die Pferde mit der meisten Klasse und haben dementsprechend Höchstgewicht zu schultern.
Das nächsthöchste Gewicht muss Sheikhzayedroad tragen, der der einzige frische Sieger in dieser Prüfung ist, seit er vor vier Wochen auf einer Mitteldistanz Aussie Reigns schlug, der die Leistung zwischenzeitlich als Fünfter nicht aufwerten konnte.
Deshalb und weil auch die anderen Teilnehmer kaum Ehrfurcht einflößen, scheint einem guten Laufen des natürlich von Andrasch Starke gesteuerten Empoli nichts im Wege zu stehen. (Zum Rennen)
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