Vor vier Jahren dominierte ein Pferd die Rennsport-Welt: Der Galileo-Sohn Frankel. Nach 14 Starts beendete das vielleicht beste Rennpferd aller Zeiten ungeschlagen seine Karriere. Und wie auf der Rennbahn war Frankel auch in seiner zweiten Karriere als Stallion populär: In seinem ersten Jahr im Banstead Manor Stud von Khalid Abdullah deckte er zu einer Taxe von 125,000 Pfund über 120 Stuten der Extra-Klasse, 111 Fohlen kamen im Folgejahr zur Welt.
Genau dieser Jahrgang sind nun Zweijährige. Und heute um 15:00 Uhr startet endlich der erste Frankel! In Newbury tritt mit Programmnummer 2 der zweijährige Hengst Cunco an (Zum Tagesmarkt). Und dieser ist gleich Favorit, notiert bei RaceBets am Morgen des Rennens bei 25:10.
Trainiert wird Cunco von John Gosden, dessen Pferde aktuell in bestechender Form unterwegs sind. In genau dem Sieglosenrennen, in dem sich Cunco heute versucht, gewann einst kein Geringerer als Gruppe I-Sieger Canford Cliffs, unter anderem auch Zweiter in den Sussex Stakes. Den Meilen-Kracher gewann damals, richtig, Frankel.
Cunco kam am 11. Januar 2014 in Coolmore in Irland zu Welt, Frankel selbst erblickte am 11. Februar das Licht der Welt. Cuncos Mutter ist die mehrfache Gruppesiegerin Chrysanthemum. Als Jährling erreichte Cunco sein Reservepreis von 280,000gns nicht.
Der offizielle Wettanbieter des deutschen Rennsports, RaceBets.com, hat sich zum Einstand des Frankel-Sohnes Einiges einfallen lassen. So gibt es unter anderem seinen Festkurs-Einsatz zurück, sollte Cunco genau Zweiter werden (Zur Aktion). Auf einen leichten Sieg des nach einer chilenischen Stadt benannten Pferdes werden sogar 60:10 offeriert (Zum Spezial). Heute um 15:00 Uhr wissen wir, ob die gigantische Frankel-Geschichte ein neues Kapitel schreibt.













